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Kampf der Beizen im Werdenberg

Das Werdenberg ist gleich mit zwei Beizen in der beliebten SRF-Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» vertreten. Das Berghaus Palfries und das Schäfli Gams zeigen, was die Region alles zu bieten hat.
Carmina Wälti
Der Besitzer Werner Bollhalder vor dem Eingang von seinem «Schäfli» in Gams. (Bild: Carmina Wälti)

Der Besitzer Werner Bollhalder vor dem Eingang von seinem «Schäfli» in Gams. (Bild: Carmina Wälti)

Essen, Ambiente, Preis-Leistungs-Verhältnis und Service: Dies sind die Kriterien, mit welchen die Beizenteilnehmer der Sendung «Mini Beiz, dini Beiz» bewertet werden. Das Ziel der SRF-Sendung ist es, die beste «Beiz» einer Schweizer Region auszuwählen. Somit ist es nicht nur für die Lokale, sondern auch für die Region, diesmal Werdenberg und Sarganserland, lukrativ.

Die Werdenberger Beizen Berghaus Palfries und Schäfli Gams bekommen zusammen mit dem Melser Waldheim, dem Schäfli Oberriet und dem Löwen Bad Ragaz einen grossen Auftritt in der beliebten Sendung, welche jeweils von Montag bis Freitag um 18.15 Uhr auf SRF 1 zu sehen ist. Dass bei dieser Einteilung die Unterschiede gross sind, ist klar: Von Berggasthaus bis Gourmetrestaurant ist alles dabei. Ausgestrahlt wird die Folge in der Woche vom 5. bis 9. Dezember.

Eine «tolle Erfahrung» für die Werdenberger Beizen

Die fünf teilnehmenden Lokale werden von den jeweiligen Stammgästen vorgestellt. Peter Grünenfelder aus Sargans präsentiert das Berghaus Palfries, welches von Kurt Giger und Rita Willi geführt wird. Der Unterschied zu den anderen Restaurants ist, wie Giger sagt, nicht zu übersehen: «Wir kochen mit Holz, andere haben fünf Steamer in der Küche.»

Gedreht wurde in der Woche vom 12. bis 16. September. Die Tage waren überall lang, auch im Berghaus Palfries: «Die Dreharbeiten waren streng, aber hoch spannend und lustig zugleich», erzählt Giger. Die Motivation zur Teilnahme sei unter anderem der Werbeeffekt gewesen, welcher eine solch beliebte Sendung natürlich mit sich bringt. Im Berghaus Palfries war an diesem Tag Hochbetrieb, wie Rita Willi erzählt. Das Wetter an «ihrem» Abend war traumhaft; der Begrüssungsapéro fand auf der Terrasse mit dem tollen Ausblick statt. Gekocht haben sie Cordon Bleu mit Bratkartoffeln, und zum Dessert gab es heisse Beeren mit Vanilleglace – ein Gericht, welches für die Besucher jederzeit erhältlich ist. Voraussetzung ist nämlich, dass die Restaurants authentisch sind und nicht etwas kochen, was sie sonst gar nicht im Angebot haben. Sie fügt hinzu: «Wir sind zufrieden mit dem, was wir gemacht haben. Es war eine tolle Erfahrung.»

Das «Schäfli» Gams stellt Stammgast Arnold Alpiger aus Wildhaus vor. Er hat das Restaurant schon vor zwei Jahren zur Sendung angemeldet. Damals kam aber noch die Rückmeldung, dass zu wenig Anmeldungen aus der Region eingetroffen seien. Umso grösser die Überraschung, als im Juli 2016 die SRF–Sendung zum Casting vorbeikommen wollte. «Wir machen mit, um den Leuten unser Restaurant zu präsentieren. Viele wissen nämlich nicht einmal, wie es im Innern aussieht», erklärt Werner Bollhalder, Besitzer des «Schäfli». Mit dem Wetter hatten sie weniger Glück als die anderen Restaurants. Die Stammgäste waren am Freitag bei ihnen zu Besuch, dem einzigen Regentag der Woche. Bollhalder bedauert dies, so sei doch gerade die Terrasse mit all den Blumen das Schmuckstück seines Restaurants. Als Hauptgang servierte das «Schäfli» Rindsfilet, Country Fries, Maiskolben und Grillgemüse. «Der Abend lief 1:1 so ab, wie wenn sonst ein Gast zu uns kommt», bestätigt Bollhalder.

Lockeres Kamerateam, angenehme Gäste

«Das Team war toll. Sie haben alles so gut erklärt, dass man praktisch nichts mehr falsch machen konnte», erzählt Rita Willi.

Der Einblick hinter die Kulissen war für Bollhalder sehr speziell: «Es war äusserst interessant zu sehen, wie viel Arbeit hinter einer solchen Sendung steckt.» Wie er weiss, war die Woche für die Stammgäste, welche jeden Abend dabei sein mussten, am strengsten: «Gedreht wurde jeden Tag ab Mittag bis nach Mitternacht.» Die Atmosphäre sowie die Gäste seien zudem sehr angenehm gewesen, da sind sich die Beizer einig. Wie die Restaurants übrigens abgeschnitten haben, wird natürlich erst beim Sendetermin bekannt gegeben.

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