Jugi Gams reiste in den Seilpark Triesen

Reisenotizen

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Die Jugendriege Gams auf dem Weg zum Seilpark beim Zwischenhalt in Buchs. (Bild: PD)

Die Jugendriege Gams auf dem Weg zum Seilpark beim Zwischenhalt in Buchs. (Bild: PD)

Die Jugireise brachte uns diesmal ins nahe Ausland. Nach einer überwältigenden Anmeldeflut von 84 Kindern starteten alle hoch motiviert bei sonnigem ­Wetter und guter Laune in Gams. Mit dem Bus ging es über Buchs nach Schaan bis Triesen. Eine so ­grosse Gruppe konnte nicht gemeinsam den Seilpark Forst in Triesen in Angriff nehmen. Daher wurden die Kinder und Leiter aufgeteilt.

Eine grosse Gruppe von 27 Mädchen startete direkt beim Seilpark, alle anderen machten sich auf die rund zweistündige Wanderung Säga–Triesen. Die gemütliche Wanderung führte vorbei an schönen Wäldern und Wiesen und kleinen Seen. Mitten im Wald wurde Rast gemacht und die hungrigen Mäuler ein erstes Mal gestopft. Die Grossen und die Kleinen genossen den Fussweg. Einige waren schnell, andere sammelten dies und das unterwegs und schlenderten etwas ­gemütlicher.

Zur Mittagspause trafen sich alle auf dem herrlichen Spielplatz neben dem Seilpark. Dort verpflegten sie sich aus dem Rucksack und es wurde gespielt oder einfach nur Pause gemacht. So waren alle gestärkt für den zweiten Teil des Tages. Jetzt konnte auch die Wandergruppe auf den Seilpark, und die Seilparkgruppe begab sich auf die Wanderung.

Die jüngeren Kinder be­stritten den kleinen Seilpark, der jedoch nicht minder spannend und abenteuerlustig war. Jeder kämpfte sich in seinem Tempo durch die Kletterwand; über die Holzbalken; durch den Tunnel, um sich dann im Schuss auf die Seilrutsche zu machen.

Die älteren und grösseren ­Jugiriegler mussten zuerst auf den Übungsparcours. Nur wer dort bestand, durfte auch auf die anspruchsvolleren Routen. Es gab verschiedene Herausforderungen an Höhen und Schwierigkeiten. Alle probierten aus, blieben manchmal stecken, mussten befreit werden und genossen die schnelle Fahrt beim «Seilbähnla». Die Sicherheit ist sehr wichtig, darum trägt jeder einen Helm und ist immer gesichert unterwegs. Die Kinder hatten viel Spass und auch einige Anstrengungen. Manch einer fand heraus, dass die Höhe nicht so ganz sein Ding ist. Die Kinder wurden von den 13 anwesenden Jugi-Leitern aber toll unterstützt, damit jeder wieder sicher auf den Boden kam.

Um 15 Uhr hiess es schon wieder, den Bus zu besteigen und wieder zurück nach Gams zu ­fahren. Unfallfrei, glücklich und müde kehrten die Kinder nach Hause zurück. Sicher hatten sie viel Spannendes ihren Eltern zu berichten. (pd)