Jugendprojekt sammelt Spenden

Schüler der 1. und 2. Oberstufe aus Gams nehmen am morgigen Samstag am Jugendprojektwettbewerb des Kantons St. Gallen in Altstätten teil. Sie präsentieren dort ihr Projekt «Helfende Hände – Blutstammzellenspende» einer Jury.

Melanie Steiger
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Um Spenden zu sammeln, wuschen die Oberstufenschüler am SlowUp Fahrräder. (Bild: pd)

Um Spenden zu sammeln, wuschen die Oberstufenschüler am SlowUp Fahrräder. (Bild: pd)

GAMS. Mit dem Jugendprojektwettbewerb möchte der Kanton Jugendliche und junge Erwachsene mit der Fähigkeit, Ideen zu entwickeln und Projekte zu fördern, unterstützen. Aktuell treten zwölf Teams gegeneinander beim Final in Altstätten an. Sie stellen ihr Projekt vor, welches von einer Jury bewertet wird. Dabei wird Wert auf kulturelles, soziales, ökologisches und politisches Engagement gelegt. In einer zweiten Stufe findet dann der interregionale Wettbewerb am 21. November in Schaan statt. Die vier besten Teams aus St. Gallen, Liechtenstein und Vorarlberg erhalten die Chance, ihre Projekte dort vorzuführen.

Mit Projekt an Wettbewerb

Zehn Schüler der Oberstufe in Gams nehmen an dem Wettbewerb mit dem Projekt «Helfende Hände – Blutstammzellenspende» teil. Dies entstand im Jahr 2010 anhand einer Initiative der beiden Landeskirchen und der Jugendarbeit Gams. Dabei entwickeln die Schüler selbständig Aktivitäten, mit welchen sie Geld sammeln möchten, um die Therapie der Blutstammzellenspende unterstützen zu können. «Die Jugendlichen stellen eigene Aktionen auf die Beine, um Geld zu sammeln und um Spender zu werben», erklärt Silvia Dietschi, Leiterin des Projektes. Heuer putzten die Oberstufenschüler Schuhe am Frühlingsmarkt in Gams und am Slow up wuschen sie Fahrräder. «Das gesammelte Geld kommt dann dem Roten Kreuz, welches die Blutstammzellenspende unterstützt, zugute», so Dietschi.

Momentan laufen die Vorbereitungen für das Final des Wettbewerbs am kommenden Samstag auf Hochtouren. Die zehn Schüler bereiten eine Powerpoint-Präsentation vor, welche fünf bis sieben Minuten dauert. Zwei der zehn Mitglieder werden dabei etwas über die Aktionen erzählen.

Fürs Thema sensibilisieren

Der Gedanke, Menschen zur Blutstammzellenspende anzuregen, sei entstanden, als ein Bekannter von Silvia Dietschi von einem Kind erzählte, welches an Leukämie erkrankt war. «Die Blutstammzellenspende hilft dem Mädchen in Form einer Therapie, ich konnte mir darunter nicht viel vorstellen, wurde neugierig und wollte etwas dafür tun.» Auch die Jugendlichen wollten dem Kind und vielen anderen mit einer Blutkrankheit helfen und die Menschen für das Thema Spende sensibilisieren. Denn je mehr Spender es gäbe, desto eher bestehe die Chance auf eine Genesung durch einen passenden Organspender. Die Gruppe setzte sich sehr intensiv damit auseinander und hat dabei viel über diese Thematik gelernt.