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Jeder soll ein Organspender sein

Bern Die Zahl der Organspender ist in der Schweiz tief. Nun fordert eine Initiative einen radikalen Systemwechsel. Heute wird in Bern die Volksinitiative «Organspende fördern – Leben retten» lanciert. Hinter dem Volksbegehren stehen junge Unternehmer aus Montreux. Ihr Ziel: Künftig soll jeder ein Spender sein, der sich nicht explizit dagegen ausgesprochen hat und dessen Angehörige dies nicht ablehnen. Heute ist es umgekehrt. Nur wer zu Lebzeiten zugestimmt hat, wird als Organspender in Betracht gezogen.

Unterstützung erhalten die welschen Jungunternehmer von Swisstransplant, der nationalen Stiftung für Organspende und Transplantation. In der Vergangenheit hatte sie sich noch gegen einen Systemwechsel ausgesprochen. Doch der wenig erfolgreiche Aktionsplan des Bundes, die Anzahl Organspenden zu erhöhen, hat zu einem Meinungsumschwung geführt.

In der Schweiz kamen 2016 auf eine Million Einwohner nur 13,3 Organspender. In den Nachbarländern Österreich und Frankreich ist der Anteil doppelt so hoch. Das Problem ist akut. Jedes Jahr sterben in der Schweiz 100 Menschen wegen fehlender Organspenden. (mb)21, 22

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