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Jeder fünfte St. Galler Hausarzt im Pensionsalter

Grundversorgung Der Kanton St. Gallen steuert in einzelnen Regionen auf einen akuten Mangel an Hausärzten zu – trotz jahrelanger Bemühungen des Gesundheitsdepartements. In den Ostschweizer Kantonen gibt es weniger Hausärzte pro Einwohner als im Schweizer Durchschnitt. Im Kanton St. Gallen kommen 0,89 Hausärzte auf 1000 Einwohner, in Appenzell Ausserrhoden sind es 0,94, im Thurgau und in Appenzell Innerrhoden 0,81. Der gesamtschweizerische Durchschnitt liegt bei 0,96. Das Problem dürfte sich in den kommenden Jahren noch zuspitzen, trotz vielseitiger Bemühungen der Politik. Die Zahlen sprechen für sich: Im Kanton St. Gallen erreichen 19 Prozent der Hausärzte im laufenden Jahr das Pensionsalter oder haben es bereits überschritten. Viele arbeiten auch nach dem 65. Altersjahr weiter. Im Kanton führen derzeit acht Hausärzte eine Praxis, die bereits älter als 74-jährig sind.

Akute Engpässe in ländlichen Regionen

Laut der St. Galler Gesundheitschefin Heidi Hanselmann benötigt der Kanton rund 30 neue Hausärzte zur Sicherung des heutigen Bedarfs. Diese Vorgaben würden zwar seit Jahren erfüllt. Allerdings sei nicht jede Region gleich attraktiv. Deshalb komme es gerade in ländlichen Regionen immer wieder zu akuten Engpässen. Der Kanton St. Gallen bemüht sich seit Jahren um Hausärzte-Nachwuchs, unter anderem mit einem speziellen Weiterbildungsprogramm am Kantons­spital St. Gallen. (kbr)10

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