JAKOBSBAD: Wartauer sind die Attraktion im Dorf

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Betagtenheims Wartau fühlen sich in ihrem Urlaub in Jakobsbad wohl. Die meisten sind unternehmenslustig und erkunden die Umgebung. Derweil schreiten die Sanierungsarbeiten in Wartau planmässig voran.

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Die Seniorinnen und Senioren des Betagtenheims Wartau zeigen sich in ihrem Urlaub in Jakobsbad von ihrer unternehmungslustigen Seite. (Bild: PD)

Die Seniorinnen und Senioren des Betagtenheims Wartau zeigen sich in ihrem Urlaub in Jakobsbad von ihrer unternehmungslustigen Seite. (Bild: PD)

Der Entscheid der Heimleitung, während der Bodensanierungsarbeiten mit einem Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des Betagtenheims Wartau in den Urlaub zu fahren, erweist sich als goldrichtig. Die Senioren haben sich an ihrem Feriendomizil in Jakobsbad bestens eingelebt und geniessen ihren Aufenthalt in vollen Zügen. «Der Kronberg wie auch das naheliegende Klosterlädeli sind beliebte Ausflugsziele», weiss Heimleiterin Beatrice Disch. Auch sonst zeigen sich die Wartauer von ihrer aktiven Seite. So wurden schon Ausflüge nach Appenzell und Urnäsch unternommen.

Dabei decken sich die Pensionäre fleissig mit Geschenken für die Daheimgebliebenen ein und schreiben Grusskarten. «So wie man es im Urlaub eben macht», lacht Beatrice Disch. Sie ist froh, dass alles rund läuft und parallel dazu auch die Sanierungsarbeiten der Gangböden im Betagtenheim Wartau reibungslos fortschreiten.

Eine intensive Zeit für alle Beteiligten

Sowohl für das daheimgebliebene Pflegepersonal als auch für die Pflegenden, die nach Jakobsbad mitgereist sind, ist die Zeit während der Bodensanierungsarbeiten sehr anspruchsvoll. «Alle leisten einen ausserordentlichen Einsatz. Oft muss improvisiert werden», sagt Beatrice Disch. Die Bereitschaft, diesen Mehraufwand auf sich zu nehmen, sei nicht selbstverständlich. Deshalb freute sie sich besonders über die lobenden Dankesworte der Betriebskommission.

«Die ausserordentliche Situation verlangt von unseren Pflegefachpersonen in Jakobsbad eine hohe Präsenz. Der Arbeitsalltag beginnt um 6.30 Uhr und endet meist erst nach 23 Uhr. Es ist schön zu spüren, dass dieser Sondereinsatz gesehen und anerkannt wird», sagt Beatrice Disch. Die hohe Präsenz und die Fürsorge werden von den Bewohnern geschätzt. «Sie geniessen die Aufmerksamkeit und freuen sich über die Ideen des Pflegepersonals», weiss die Heimleiterin zu berichten.

Die Urlaubsgäste aus Wartau blieben in Jakobsbad nicht lange unbemerkt. Eine Seniorin meint lachend: «Inzwischen sind wir hier die Dorfattraktion.» Auch andere Feriengäste des Kurhauses Jakobsbad hätten sich der Gruppe aus Wartau angeschlossen. Gemeinsam singen sie beim Sonnenuntergang Lieder und geniessen die unbeschwerte Zeit. Dies nicht zuletzt, weil sich die Wartauer als Gäste willkommen fühlen. (pd)

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