Jahresverlust der Pizolbahnen wurde genehmigt

BAD RAGAZ. An der Generalversammlung der Pizolbahnen AG in Bad Ragaz wurde allen Traktanden mit überwältigendem Mehr und praktisch diskussionslos zugestimmt. Dabei musste das Bahnunternehmen gemäss Verwaltungsratspräsident Joe Keller ein «sehr, sehr unbefriedigendes» Jahresergebnis hinnehmen.

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BAD RAGAZ. An der Generalversammlung der Pizolbahnen AG in Bad Ragaz wurde allen Traktanden mit überwältigendem Mehr und praktisch diskussionslos zugestimmt. Dabei musste das Bahnunternehmen gemäss Verwaltungsratspräsident Joe Keller ein «sehr, sehr unbefriedigendes» Jahresergebnis hinnehmen. Der Verkehrsertrag sank gegenüber dem Vorjahr um fast sieben Prozent, der Jahresverlust beträgt 3,8 Millionen Franken und das Betriebsergebnis (EBITDA) liegt mit 1,52 Millionen Franken deutlich unter den erhofften 2 Millionen Franken, wie der «Sarganserländer» berichtete.

Gründe sind bekannt

Allerdings gründete der Jahresverlust zu einem grossen Teil auf zusätzlichen Abschreibungen von 3 Millionen Franken. Ausserdem kam zum witterungsmässig nicht eben guten Winter noch die Aufhebung der Euromindestgrenze hinzu, was dem Geschäft der grenznahen Pizolbahnen AG auch nicht einträglich war. Dafür stimmte das Sommergeschäft im Jahr 2015 mit dem zweitbesten Ergebnis in der Geschichte der Pizolbahnen AG etwas versöhnlich. Am 5. Dezember werden die Pizolbahnen in die Wintersaison 2015/16 starten, vorerst mit der Gondelbahn Wangs und den Sesselbahnen Furt–Pizolhütte. Alle Anlagen sollen dann schliesslich ab dem 19. Dezember betrieben werden. (wo)