Jahresergebnis markant gesteigert

An ihrer 88. GV konnte die Raiffeisenbank Sennwald über ein erfreuliches Geschäftsjahr 2013 berichten. Die Steigerung des Jahresgewinns um 4,1 Prozent auf 647 100 Franken lag deutlich über dem Budget, und 2014 könnte zu einem Rekordjahr werden.

Hans Hidber
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Die frohen Gesichter widerspiegeln den erfreulichen Geschäftsabschluss: Martin Ammann, Hans Heeb, Werner Göldi, Monika Göldi, Lilly Müller und René Gaisser. (Bild: Hans Hidber)

Die frohen Gesichter widerspiegeln den erfreulichen Geschäftsabschluss: Martin Ammann, Hans Heeb, Werner Göldi, Monika Göldi, Lilly Müller und René Gaisser. (Bild: Hans Hidber)

SENNWALD. VR-Präsident Martin Ammann konnte am Freitagabend in der Mehrzweckhalle 350 Mitglieder und als Gäste unter anderem Gemeindepräsident Peter Kindler und Elmar Müller von der Revisionsfirma PwC begrüssen. Er ging zunächst auf die erfreuliche Entwicklung der Raiffeisenbank als drittgrösstes Bankinstitut der Schweiz ein. Dank örtlichen oder regionalen und genossenschaftlich organisierten Raiffeisenbanken sei man nahe beim Kunden und könne vor allem bei Kredit- und Hyopthekarvergaben die Risiken gut einschätzen. Ammann lobte den topmotivierten Einsatz der Mitarbeitenden, die das hervorragende Geschäftsergebnis erst ermöglicht hätten.

Eindrückliche Kennzahlen

Er konnte bei dieser Gelegenheit auf zwei Beförderungen hinweisen: Per 1. Januar 2014 erhielten Michelle Vetsch (Kreditadministration) die Handlungsvollmacht und Thomas Beck, Leiter der Kundenbetreuung, die Prokura. «Ein ausgezeichnetes Jahresergebnis: 5 Prozent besser als geplant», freute sich die Vorsitzende der Bankleitung, Monika Göldi, in ihrem Kommentar zu den Zahlen der Bilanz und der Erfolgsrechnung. Davon profitiere auch der Gemeindehaushalt, könnten doch demnächst 300 000 Franken Steuern abgeliefert werden. Damit leiste die Raiffeisenbank auch einen Beitrag zur Steuersenkung und Hebung der Standortattraktivität der Gemeinde. Die Bankleiterin nannte verschiedene Kennzahlen: Der Jahresgewinn beläuft sich auf 647 100 Franken (+4,1 Prozent); das Eigenkapital ist auf knapp 12 Mio. Franken (+5,4 Prozent) angestiegen. Die Kundenausleihungen betragen 261 Millionen, wovon 258 Millionen Hypotheken (+7,7 Prozent), auf der andern Seite sind 180 Mio. Franken Kundengelder (+7,4 Prozent) zu verzeichnen. Die nötigen Wertberichtigungen liegen mit nur 0,3 Prozent der Ausleihungen aufgrund der strengen und konservativen Belehnungspraxis auf tiefem Niveau. Die Bilanzsumme stieg um 8,5 Prozent auf 287 Mio. Franken. Per Ende 2013 zählte die Bank 2655 Mitglieder mit einem Genossenschaftskapital von 531 000 Franken.

Aussicht auf ein Rekordjahr

«Wenn wir das aufgrund unserer seriösen Berechnungen anvisierte Ziel des laufenden Jahres erreichen, könnte es zu einem Rekordergebnis kommen», stellte Monika Göldi in Aussicht. Budgetiert werde ein Wachstum von 4 Prozent, und dies trotz anhaltend schmaler Zinsmargen. Die Rechnungsablage ging entsprechend den Anträgen der Revisionsstelle diskussionslos über die Bühne, und auch die nötig gewordene Teilrevision der Statuten war nur noch eine Formsache. Der gemütliche Teil nach den geschäftlichen Traktanden wurde mit einem Nachtessen eröffnet. Der Appenzeller Komiker Seppetoni Alder erheiterte das Publikum mit seinen träfen Witzen und Sprüchen.