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Jahresabschluss 1,4 Millionen Franken besser als erwartet

ST. GALLEN. Der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen schliesst die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 1,3 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 143 000 Franken.

ST. GALLEN. Der Katholische Konfessionsteil des Kantons St. Gallen schliesst die Jahresrechnung mit einem Ertragsüberschuss von 1,3 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Defizit von 143 000 Franken. Grund für die überraschend hohe Differenz sind vor allem höhere Zentralsteuerbeiträge aus den Kirchgemeinden sowie Minderausgaben, wie es in einer Mitteilung heisst.

Zu vorsichtig budgetiert

Der Administrationsrat hat zu vorsichtig budgetiert, gibt Thomas Franck, Verwaltungsdirektor, unumwunden zu. Vorhersehbar sei die Höhe des Ertragsüberschusses aber zur Zeit der Budgetierung des Rechnungsjahres 2015 nicht gewesen. Wie viele Gemeinden oder der Kanton St. Gallen wurde der Konfessionsteil positiv überrascht von höheren Steuereinnahmen. Der Netto-Zentralsteuerertrag liegt 2015 2,7 Prozent über dem Budget und 0,8 Prozent über dem Ergebnis 2014.

Auf der Ausgabenseite hatten die tieferen Schüler- und Klassenzahlen in der Flade, der Katholischen Kantonssekundarschule St. Gallen, sowie höhere Schulbeiträge Minderausgaben von rund 700 000 Franken zur Folge. Das Bischöfliche Ordinariat sowie die Fachstellen des Bistums benötigten 2015 rund 200 000 Franken weniger Geld als budgetiert. Dazu kamen Budgetunterschreitungen bei diversen Einzelposten. «Die Ausgabendisziplin war allgemein sehr gut», lobt Thomas Franck in der Mitteilung die Abteilungen des Konfessionsteils sowie die Bistumsleitung.

2016 mit höherem Aufwand

Der Gesamtaufwand des Katholischen Konfessionsteils beträgt rund 56,2 Millionen Franken. Mit 20 Millionen Franken sind die Personalkosten der bedeutendste Posten. Mit dem Ertragsüberschuss sollen vorwiegend zusätzliche Abschreibungen auf die Investitionen der letzten Jahre vorgenommen sowie Reserven für zukünftige Defizite geäufnet werden.

2016 werden die Ausgaben wieder höher ausfallen, unter anderem durch eine Erhöhung der Entwicklungshilfe-Beiträge um 130 000 Franken auf 1,1 Millionen Franken oder die Besetzung von neuen Stellen im Bistum, unter anderem für die Vorbereitung der Einführung Lehrplan 21/Religionsunterricht sowie für die Anderssprachigen-Seelsorge. (pd)

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