Investitionen steigen und bleiben hoch

SEVELEN. Für 2016 rechnet der der Seveler Gemeinderat bei einem unveränderten Steuerfuss von 139 Prozent mit einem Überschuss von 641 000 Franken. Steigende Steuereinnahmen werden im Vorwort der Budgetbroschüre als Grund dafür genannt. Die Bürgerversammlung zum Budget 2016 findet am 24. November statt.

Merken
Drucken
Teilen

SEVELEN. Für 2016 rechnet der der Seveler Gemeinderat bei einem unveränderten Steuerfuss von 139 Prozent mit einem Überschuss von 641 000 Franken. Steigende Steuereinnahmen werden im Vorwort der Budgetbroschüre als Grund dafür genannt. Die Bürgerversammlung zum Budget 2016 findet am 24. November statt.

Der Gemeinderat habe sich durchaus Gedanken über eine erneute Steuersenkung gemacht, schreibt Gemeindepräsident Roland Ledergerber in seinem Bericht, doch «aufgrund des grossen Investitionsvolumens in den kommenden Jahren und der langfristigen Entwicklung der Erfolgsrechnung» werde darauf verzichtet.

Schule und Wasserversorgung

Bereits im kommenden Jahr nehmen die Investitionen zu. An der Bürgerversammlung wird ein Kredit von 1,79 Millionen Franken für die Sanierung des Schulhauses Rans beantragt (der W&O berichtete). Auch in den Bereichen Verkehr (Verlegung der Schildstrasse) sowie Wasser- und Energieversorgung (Netzverbesserungen und -sanierungen) werden Millionen-Investitionen fällig. Insgesamt sind im kommenden Jahr Investitionen von 8,2 Millionen Franken vorgesehen, wovon rund 5 Millionen über die Steuern finanziert werden. Die vorhandenen Geldreserven werden somit weitgehend aufgebraucht.

Gewinn wird immer kleiner

Auch in den nächsten Jahren bewegen sich die Investitionen der Gemeinde auf hohem Niveau, auch wegen des Baus des neuen Betagtenheims, der in den Jahren 2017/18 vorgesehen ist. Laut der Finanzplanung für die Jahre 2016–2020 belaufen sich die Netto-Investitionen 2017 auf 4,7, 2018 auf 10,7, 2019 auf 9,9 und 2020 auf 2,9 Millionen Franken. Die Erfolgsrechnung der Gemeinde weist über den ganzen Planungszeitraum Gewinne aus, dieser sinkt aber bis auf 93 000 Franken. (she)