Investition von 5,5 Millionen

Am Gründonnerstag vollzogen die Verantwortlichen der Genossenschaft EW Sennwald den Spatenstich zum Bau des Mehrfamilienhauses Lienzigpark mit zwölf Wohnungen.

Heidy Beyeler
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Der Spatenstich für den Neubau Lienzigpark ist vollzogen – nach Ostern kann es gleich losgehen. (Bild: Heidy Beyeler)

Der Spatenstich für den Neubau Lienzigpark ist vollzogen – nach Ostern kann es gleich losgehen. (Bild: Heidy Beyeler)

SENNWALD. Als sich für die Genossenschaft EW Sennwald die Gelegenheit bot, eine Parzelle direkt neben ihrem Mehrfamilienhaus zu erwerben, entschieden sich die Verantwortlichen, diese Chance zu nutzen, ein weiteres Mehrfamilienhaus zu erstellen. Die Parzelle befindet sich an zentraler Lage – mit Sicht auf die Berge ebenso wie mit Weitblick Richtung Süden.

Ideen und Wünsche formuliert

Gedacht, getan: Die Planung für ein weiteres Mehrfamilienhaus konnte an die Hand genommen werden, wie Thomas Engler, Verwaltungsrat der EW-Genossenschaft anlässlich des Spatenstichs erklärte. In Kontakten mit der Firma Alpiger Holzbau AG, die sich in unmittelbarer Nähe der zu bebauenden Parzelle befindet, wurden Ideen und Wünsche erörtert und ausgetauscht.

Für die Verantwortlichen der Genossenschaft war von Anfang an klar, «wenn wir bauen, dann werden wir das lokale Gewerbe in unser Vorhaben einbinden». Architekt Ibazer Kuljici, Alpiger Holzbau, vereinte die Vorstellungen der Bauherrschaft mit seinen Visionen.

Das Projekt kam gut an. Nach der verfeinerten Detailplanung wurde das Gesamtkonzept den Genossenschaftern an der ausserordentlichen GV im September 2015 vorgestellt, die diesem Projekt mit einem Investitionsvolumen von 5,5 Mio. Franken zustimmten. Nach nur sechs Monaten konnte am Gründonnerstag der Spatenstich zum Bau bereits vollzogen werden.

Durchdachte Architektur

Die Architektur dieses Mehrfamilienhauses wirkt sehr gefällig. Für die Fassadengestaltung hat sich der junge Architekt etwas Besonderes einfallen lassen. Mit sogenannten Schiebeläden werden die nach Süden ausgerichteten Balkone individuell beschattet.

Dadurch entsteht gleichzeitig ein Bild einer dynamischen Fassade, weil sie sich ständig verändert und somit vom Gebäude aus etwas lebendiges, aktives ausgestrahlt wird. Dazu kommt, dass das Gebäude mit drei versetzten Einheiten keine Monotonie aufkommen lässt.

Warmes Ambiente

Die lichtdurchfluteten Wohnräume werden mit Holz an Decken und Böden ausgestattet, sodass ein warmes Ambiente entsteht, das eine Wohlfühl-Atmosphäre vermittelt. Die zwölf Wohnungen sind eingeteilt in ein 11/2-Zimmer-Studio, drei 21/2-Zimmer-, drei 31/2-Zimmer-, vier 41/2-Zimmer- und zwei grosszügige 41/2-Zimmer-Attika-Wohnungen. Zum Mietzins meinte Thoma Engler, «sie werden im mittleren, ortsüblichen Bereich liegen; definitiv haben wir die Kalkulation noch nicht gemacht».