Ins Generationenhaus Novellas eingezogen

Die Kitawas-Kindertagesstätten haben ihre 11. Hauptversammlung abgehalten. Das Novellas-Generationenhaus in Vilters passte perfekt, um Rückschau auf den realisierten weiteren Ausbau zu halten. Anfang März ist hier die Kitaviwa (Kindertagesstätte Vilters-Wangs) eingezogen.

Ana Catarina Dietrich
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Gabriel Dinner, Claudia Zogg, Nicole Good, Sabine Koch und Bianca Köller Looser in den neuen Räumen der Kitaviwa (von links). (Bild: Ana Catherina Dietrich)

Gabriel Dinner, Claudia Zogg, Nicole Good, Sabine Koch und Bianca Köller Looser in den neuen Räumen der Kitaviwa (von links). (Bild: Ana Catherina Dietrich)

VILTERS/REGION. Das Jahr 2014 lief für Kitawas nicht immer wie geplant. Es gab viele Wechsel und Herausforderungen zu bewältigen. Trotzdem gab es auch Erfolge zu feiern. Nach langer Suche wurde man mit Gabriel Dinner als neuem Geschäftsführer fündig. Er ist seit April mit Leidenschaft und Engagement in seiner Rolle tätig.

Um die neue Führungsstruktur einer Mehrpersonen-Geschäftsstelle voranzutreiben, wurde 2014 an der Umstrukturierung gearbeitet. So konnte mehr auf die einzelnen Bereiche fokussiert werden, und die Mitglieder spezialisierten sich auf ihre Aufgaben. Kitawas realisierte mehr Lehrplätze und hat zurzeit elf Lernende und drei Praktikanten.

Nicht überall voll belegt

Den Kitawas-Kindertagesstätten gelang es, sich rasch zu verbreiten. In den letzten zwei Jahren konnte man in den Kita 96 neue Plätze erstellen und damit die Warteliste stark abbauen. Da das Angebot innert kurzer Zeit erweitert wurde, sorgte dies teilweise anfangs für eine Unterbelegung. Eine Vollbelegung sei aber in den Kindertagesstätten Sargans und Mels vorhanden, hiess es. Kitawas-Präsidentin Claudia Zogg zeigte sich überzeugt, dass sich in den nächsten zwei Jahren die Nachfrage und das Angebot wieder einpendeln würden.

Finanziell hat Kitawas im Jahr 2014 einen Verlust gemacht. Gründe dafür waren die Verzögerung des Baus der neuen Kitaviwa, geringere Einnahmen von Eltern- sowie Firmenbeiträge, aber auch eine fehlende Vorauszahlung des Bundes für die Kitaviwa. Mittlerweile habe der Bund bestätigt, dass er die neue Kindertagesstätte in Vilters-Wangs unterstütze. Zogg sieht eine positive Entwicklung für die Zukunft, das Budget für 2015 wurde entsprechend angepasst.

Veränderungen gab es auch im Vorstand. Neu engagiert sich auch Sabine Koch, Schulrätin in Sargans, für die Kitawas. Sie bezeichnete die Kindertagesstätte als «Bestandteil und Notwendigkeit eines Dorfes».

Seit Anfang März ist die Kindertagesstätte Vilters-Wangs im neuen Novellas-Generationenhaus untergebracht. Der Umzug wurde wegen Bauarbeiten verzögert. In dieser Überbrückungszeit wurden die Kindergruppen aus Vilters-Wangs und Trübbach gemeinsam in Trübbach betreut. Die Umstellung war für die betroffenen Leiterinnen eine sehr intensive und strenge Zeit, die aber gut gemeistert werden konnte.

Ein Haus der Geenrationen

Im Novellas-Generationenhaus treffen Alt und Jung aufeinander. Die Bewohner und die Kleinen aus der Tagesstätte werden aufgefordert und ermutigt, gemeinsam etwas zu unternehmen. Es sei bewiesen, dass ältere Menschen, vor allem solche mit Demenz, von sozialem Kontakt mit Kindern stark profitieren. Die Kleinen finden neue Bezugspersonen und sind mit neuen Dingen konfrontiert. Für dieses Projekt erhielt die Arbeitsgruppe den zweiten Platz im Wettbewerb für Generationenprojekte in der Ostschweiz des Migros-Kulturprozent.

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