In nächsten Jahren keine Umzonung der Pfrundwiese

SAX. Die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Sennwald lud am 12. April zur ersten ordentlichen Kirchgemeindeversammlung in die Kirche nach Sax ein. Das aussergewöhnliche an der Versammlung war, dass die Kirchbürgerschaft aufgrund des auf den 1.

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SAX. Die Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Sennwald lud am 12. April zur ersten ordentlichen Kirchgemeindeversammlung in die Kirche nach Sax ein. Das aussergewöhnliche an der Versammlung war, dass die Kirchbürgerschaft aufgrund des auf den 1. Januar 2015 erfolgten Zusammenschlusses der ehemaligen Kirchgemeinden Salez-Haag, Sax-Frümsen und Sennwald-Lienz-Rüthi über drei Jahresrechnungen zu befinden hatte.

Als Vertrauen gewertet

Die anwesenden Stimmberechtigten genehmigten dann alle Anträge der alten Geschäftsprüfungskommissionen, womit die Geschäfte der ehemaligen Kirchgemeinden einen ordentlichen Abschluss finden konnten. Die geringe Teilnahme an der Kirchgemeindeversammlung mit nur zwei Prozent aller Stimmberechtigten gegenüber den Vorjahren in Salez mit 5 bis 7,5 Prozent werteten einige Versammlungsteilnehmer mit der zustimmenden Haltung der Bürgerinnen und Bürger zu den Geschäften der Kirchgemeinde im allgemeinen und zur Amtsführung der Kirchenvorsteherschaft im besonderen.

Dringliche Erneuerung

Der Steuerplan, Steuerfuss (derzeit 30 Prozent) und das Budget 2015 wurden ebenfalls einstimmig angenommen, wobei die Kirchenvorsteherschaft noch vor der Kirchgemeindeversammlung ihre Kreditbefugnis im Betrag von 60 000 Franken bemühen musste angesichts der unterdessen dringlich notwendig gewordenen Erneuerung des Pfarrhauses in Salez, denn der Einzug der Familie von Diakon Ruedi Eggenberger ins Pfarrhaus stand bevor.

Ruedi Eggenberger, Salez, wird am 1. Mai die Nachfolge von Pfarrer Claudius Hess, Haag, antreten. In der allgemeinen Umfrage wurde die schlechte Qualität der Tonübertragung in der Saxer Kirche bemängelt. Man wird der Sache nachgehen.

Vielleicht gar nicht mehr?

Etwas weiter ausholen musste Kirchgemeindepräsident Michael Berger, Salez, für die Begründung, weshalb es in den nächsten Jahren nicht und vielleicht überhaupt nicht mehr zur geplanten Umzonung der Pfrundwiese in Salez kommen kann. Wegen bundesrechtlicher Vorgaben seien in den nächsten Jahren in der Gemeinde Sennwald Neueinzonungen unwahrscheinlich.

Berger schloss seine Mitteilungen mit einem Dankeschön an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für deren Arbeitseinsatz sowie einem besonderen Dank an die Kirchbürgerschaft für das entgegengebrachte Vertrauen, heisst es in einer Mitteilung der Kirchgemeinde. (pd)

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