In 40 Jahren WWF hat sich in der Natur einiges getan

GAIS/ST. GALLEN. Die WWF-Sektionen St. Gallen und Appenzell haben die gleichen Wurzeln und feiern in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. An der Jubiläumsversammlung in Gais stellten die Mitglieder fest, dass sich seit der Gründung der bis zum Jahr 2000 gemeinsam geführten Sektion viel getan hat.

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GAIS/ST. GALLEN. Die WWF-Sektionen St. Gallen und Appenzell haben die gleichen Wurzeln und feiern in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. An der Jubiläumsversammlung in Gais stellten die Mitglieder fest, dass sich seit der Gründung der bis zum Jahr 2000 gemeinsam geführten Sektion viel getan hat. Vor 40 Jahren lebten in der Ostschweiz weder Biber noch Luchse noch Wölfe; die Flüsse und Seen luden kaum zum Baden ein. Damals gab es noch kein Umweltschutzgesetz, das den Umweltverbänden eine Einflussnahme ermöglicht hätte.

Heute hat sich gemäss WWF manches zum Besseren gewendet: Die Biber fühlen sich wohl in unseren Gewässern, der Luchs hat sich in der Ostschweiz ausgebreitet. Im Kanton St. Gallen lebt ein Wolfsrudel und mit etwas Glück sehen wir am Berghimmel den Bartgeier. Auch unsere Gewässer sind sauberer geworden. Dank des Verbandsbeschwerderechts kann der WWF heute für die Natur Partei ergreifen.

Zum Jubiläum hat sich der Geschäftsführer beider Sektionen, Martin Zimmermann, hohe Ziele gesteckt: «Im Appenzellerland möchte der WWF 40 Obstbäume pflanzen, 20 Naturerlebnisse durchführen, 15 Schulklassen Umweltthemen näherbringen sowie die Revitalisierung von Waldweihern und Fliessgewässern vorantreiben.»

Im Kanton St. Gallen will der WWF 40 Insektennistwände aufstellen, in der Region See-Gaster eine Wiesenmeisterschaft durchführen und Natureinsätze mit Asylsuchenden auf die Beine stellen. (wo)

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