Im Vergleich zum Vorjahr nur die Hälfte

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Region In den vier Werdenberger Weinbaugemeinden Wartau, Sennwald, Grabs und Sevelen konnten dieses Jahr gemäss der Fachstelle Weinbau des Kantons St. Gallen 38 625 Kilogramm (kg) Trauben gelesen werden. Dies ist etwas mehr als die Hälfte im Vergleich zum Vorjahr. Auch hier machte sich der Frost von Ende April negativ bemerkbar. Wartau als grösste Weinbau­gemeinde in der Region erntete gut 27 800 kg (Vorjahr: 45 000 kg). Sennwald erreichte 7300 kg (20 400 kg), Grabs 3050 kg (4200 kg) und ­Sevelen 685 (2440 kg). Buchs und Gams verzeichnen keine offiziellen Weinanbau­flächen.

Die dominierende Rebsorte Blauburgunder (Pinot noir) bringt es im Werdenberg auf knapp 29 000 kg, davon allein 22 800 in Wartau. Die Sorte Müller-Thurgau, auch bekannt als Riesling × Sil­vaner folgt mit 3097 kg vor Chardonnay mit 1380 kg und Sauvignon blanc mit 1180 kg. Was die Qualität, ausgedrückt in Oechsle­graden, anbelangt, können die Wartauer und Sennwalder bestens mithalten. Sie erreichen Werte im Bereich des kantonalen Durchschnitts. Etwas darunter liegen Grabs und Sevelen. Bei der zweiten Hauptsorte erreicht Wartau gute 76 Oechslegrade, Sennwald liegt hier unter dem Durchschnitt. Insgesamt werden im Werdenberg mehr als ein Dutzend unterschiedliche Sorten, davon viele auf nur kleinen Flächen, angebaut. (ht)