Im Vaduzer Städtle fliegen wieder die Bälle

BEACHVOLLEYBALL. Seit gestern wird im Vaduzer Städtle wieder Beachvolleyball gespielt. 150 Helfer stehen im Einsatz, dass das CEV-Beachvolleyball-Turnier wie in den Vorjahren ein Erfolg wird.

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BEACHVOLLEYBALL. Seit gestern wird im Vaduzer Städtle wieder Beachvolleyball gespielt. 150 Helfer stehen im Einsatz, dass das CEV-Beachvolleyball-Turnier wie in den Vorjahren ein Erfolg wird.

Olympiateilnehmer dabei

Knapp 100 Teams wollten beim beliebten Turnier in Vaduz dabei sein, deren 50 haben sich schliesslich qualifiziert. Darunter sind einmal mehr einige «Hochkaräter» zu finden. Bei den Damen werden Janinte van der Vlist und Sophie van Gestel aus Holland sicher gross auftrumpfen. Sie gelten als Favoritinnen und nutzen das Vaduzer Turnier, um sich für die Olympischen Spiele in Rio de Janeiro den Feinschliff zu holen.

Bei den Herren fehlen dagegen Olympiateilnehmer. «Es sind mehrere Duos dabei, welche die Qualifikation ganz knapp verpassten», erklärt Raphael Imhof vom Turnier-OK. Zum Favoritenkreis und Anwärter auf den Turniersieg gehören mehrere Teams. Als Favoriten werden die beiden Österreicher Thomas Kunert und Christoph Dressler (Weltrangliste 28) und die Belgier Dries Koekelkoren und Tom van Walle (32) gehandelt.

Wetter spielt mehrheitlich mit

Wichtig für ein Outdoor-Turnier ist das Wetter. Die Veranstalter in Vaduz hatten in den zwölf Austragungen bereits alle möglichen Wetterverhältnisse erlebt. «Es war schon durchgehend regnerisch mit kalten Temperaturen, wir hatten aber auch schon fünf Tage strahlenden Sonnenschein. Dieses Jahr rechnen wir mit einem sommerlichen Auftakt. Dann nimmt das Gewitterrisiko ab Donnerstag immer mehr zu», erklärt Imhof weiter. Der Freitag wird nach den neusten Prognosen regnerisch. Dafür bessert sich das Wetter aufs Wochenende bereits wieder und am Finaltag sollte, wenn überhaupt, nur noch wenig Regen fallen.

Liechtensteiner fehlen

Die Liechtensteiner Teams haben in den letzten Jahren für ein volles Stadion gesorgt. Doch dieses Jahr nimmt keine Equipe teil. Petra Schifferle-Walser hat ihren Rücktritt gegeben. Bei den Herren standen in den letzten Jahren immer Maximilian von Deichmann und Manuel Gahr im Einsatz. Doch das Duo hat heuer andere Pläne, beide stecken im Prüfungsstress ihres Studiums. «Das CEV macht dieses Jahr sportliche keinen Sinn. Wir bedauern natürlich, dass kein Liechtensteiner Team dabei ist», so Gahr. Sowohl bei den Damen als auch bei den Herren sind die Nachwuchsteams noch nicht bereit für ein Turnier dieser Grössenordnung. (pko)