Im «Deckelbad» wird die Sache offensichtlich

Für den Werdenberger Filmemacher Kuno Bont war die Geschichte der Katharina Walser, wie sie im Film heisst, schon lange ein Thema. Er hat auch schon ein Theaterstück darüber inszeniert. Nun folgt der Film «Das Deckelbad», dem verschiedene Geschichten zugrunde liegen.

Drucken
Teilen
Legende (Bild:)

Legende (Bild:)

Für den Werdenberger Filmemacher Kuno Bont war die Geschichte der Katharina Walser, wie sie im Film heisst, schon lange ein Thema. Er hat auch schon ein Theaterstück darüber inszeniert. Nun folgt der Film «Das Deckelbad», dem verschiedene Geschichten zugrunde liegen.

Welche ist die wichtigste?

Es ist die dominierende, jene des Sandbühlers. Und es ist das klassische Beispiel, wie es damals abging; ein trauriges Ereignis, wenn man die ganze Familientragödie betrachtet. Ich finde es gut, wenn man das Verhalten von damals nochmals aufzeigt. Im übrigen glaube ich, dass es heute noch nicht viel anders ist, vielleicht mit anderen Vorzeichen.

Ist der Film eine Abrechnung?

Ich will mit dem Film keine Abrechnung machen, sondern ich möchte bewirken, dass die Leute vorsichtiger sind mit ihrer persönlichen Freiheit.

Was waren die grössten Schwierigkeiten?

Das waren die Finanzierung und die Entwicklung der Hauptprotagonistin in der anspruchsvollen Darstellung der Katharina Walser. (H.R.R.)