«Im Bann des Föhns» im Kiwi

Kinotipp

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Werdenberg Er wütet manchmal auch bei uns – der Föhn. Nun widmet sich der neue Film des Innerschweizers Theo Stich diesem Südwind, und zwar vor allem, wenn er in dieser Innerschweiz, im Urner Reusstal, bläst. Im ­Dokumentarfilm «Im Bann des Föhns» kommen eine Bergbauernfamilie, ein Segelflieger, ein Meteorologe und ein Kapuzinerpater zu Wort. Sie alle erzählen, wie sie diesen starken Wind er­leben und empfinden. Der eine macht ihn sich zunutze (beim ­Segelfliegen), der andere staunt über die Kräfte, die da walten (der Kapuzinerpater), während die Bergbauernfrau dem warmen Südwind mit Vorsicht begegnet und der Meteorologe seine grösste Freude hat, wenn es so richtig stürmt. Kein Wunder, ist er doch schon seit Kindesbeinen fasziniert davon und beobachtet den Wind schon seit Jahrzehnten.

Film lässt Wind als geheimnisvoll gelten

Dieser Föhn kann Segen und Fluch sein. Letzterer Gedanke kommt auf, wenn man sich die kurze Sequenz im Film betrachtet, als im liechtensteinischen Balzers der Grossbrand vom 7. Februar 2001 im Höfle-Quartier bei diesem Föhn grossen Schaden anrichtete. Auch wird der Waldbrand kurz erwähnt. Doch dieser Wind lässt sich kaum erklären, der Film lässt ihn als geheimnisvoll gelten.

«Im Bann des Föhns» ist im Kiwi-Treff Werdenberg in der Reihe des besonderen Films am Samstag, 6., und Sonntag, 7. Mai (17 Uhr), sowie am Mittwoch, 10. Mai (20 Uhr) zu sehen. (H.R.R.)