«Ich mag Krimis und Didgeridoos»

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Tiere und Natur sind der 40-jährigen Karin Galbier aus Malans extrem wichtig. Andrea Müntener hat die heimatliebende Wald- und Naturpädagogin sowie Hobbybäuerin besucht.

Grüezi Frau Galbier, wie geht es Ihnen?

Nachdem ich soeben die Ausbildung zur Wald- und Naturpädagogin abgeschlossen habe, fühle ich mich grossartig. Das bedeutet für mich, ich bin zmizzt dienna, und nid nu dabeii. Geduld ist nicht meine Stärke – ungedul- dig warte ich darauf, bis der Pöstler mir endlich das Zertifikat bringt.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Ich bin Wartauerin, von Grund auf. Im Dorf Weite wuchs ich auf, danach zog ich mit meinen Eltern nach Gretschins. Durch meinen Mann kam ich nach Oberschan. In Malans wohnhaft sind wir seit 2004, und do blieb i.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Ich verbringe jede mir mögliche Minute in der freien Natur. Sei es mit unseren vielen Haustieren, im Garten oder eben auch im Wald. Es wurde mir die Möglichkeit geboten, mit drei weiteren Frauen eine Waldspielgruppe in Triesen zu gründen. Das kam mir sehr gelegen. Denn, das Zusammenspiel von Wald und Natur und den Kontakt mit den Kindern und Müttern entspricht genau meinem Naturell. Ich habe zwar eine Lehre als Köchin absolviert, doch fehlte mir dort einfach der Kontakt zu den Leuten. Und den habe ich in der Spielgruppe. I rätsch halt unheimlich gern.

Benutzen Sie oft den ÖV?

Nicht mehr, seit wir in Malans wohnen. Malans ist mittlerweile zwar besser erschlossen als noch vor ein paar Jahren. Aber man verplämperlet schon arg Zeit. Meist ist es die Bequemlichkeit, die mich das Auto nehmen lässt. Logo, wenn man kein Auto hat, wäre es auch ohne machbar.

Ein Gratisflug für Sie, wohin ginge der?

Schottland! Wir sind nun bald 13 Jahre Eltern. Unsere ganze Freizeit wird den vier Kindern gewidmet. Darum würde ich bei so einer Möglichkeit gerne mit meinem Mann ein paar Tage nach Schottland reisen, nur er und ich. Ich bräuchte keine Wellnessoase, ein Bed & Breakfast in den Highlands würde ausreichen. Wenn es in der Nachbarschaft vielleicht noch eine Farm hätte, wo ich Hochlandrinder, Hunde oder Katzen streicheln könnte, würde ich mich himmlisch fühlen, das wäre perfekt für mich.