Hut ab, vor wirklich allen

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Der gestrige Slow-up Werdenberg-Liechtenstein wurde verregnet. Einmal mehr – bei seiner 12. Auflage zum gefühlt 10. Mal, was faktisch natürlich nicht stimmt. 13000 Menschen jeden Alters hat das Wetter zum Glück einmal mehr nicht von einer Teilnahme abgehalten.

Dieser Grossanlass «lebt» von Hundertschaften vorwiegend ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer. Das Organisationskomitee, die Mitarbeiter von Gemeindewerkhöfen, die Feuerwehr und die Polizei, die Samariter sowie unzählige Mitglieder der Vereine in den Slow-up-Gemeinden – sie alle sorgen zuverlässig für einen ­perfekten Ablauf, gute Verpflegungsmöglichkeiten und tolle Unterhaltung. Ihr aller Einsatz ermöglicht dieses Fest des Langsamverkehrs, das auch ein Fest der Begegnungen über die Landesgrenze hinweg ist.

Hut ab vor allen, die selbstlos diesen Sonntag, dieses Wochenende oder gar noch mehr opferten, um den Slow-up zu ermöglichen. Hut ab aber auch vor den Tausenden, die sich den Hut aufsetzten, um zur teils verregneten Runde zu starten. Sie zollten dem Heer der Freiwilligen ihren Tribut, indem sie sich ihre Freude an der Bewegung und an der Begegnung nicht vom Wetter vermiesen liessen.