«Hopp BVB!»

Wir von hier

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Sie mag Fussball, Eishockey und Trompetenspielen, die 39-jährige Azmooserin Marlies Marty. Andrea Müntener hat sich mit der hilfsbereiten Geschäftsführerin einer Supermarktkette auf einen Kafi verabredet.

Grüazi Frau Marty, wie geht es Ihnen?

Super, wirklich! Ich bin zurzeit gut beschäftigt und eingespannt im Berufsleben. Im Geschäft habe ich ein tolles und zuverlässiges Team, so macht das Arbeiten Freude. Aber auch mit meiner Freizeit weiss ich etwas anzufangen. Zweimal die Woche darf ich zusammen mit meinen Kollegen in der Harmoniemusik Vaduz hochstehende Blasmusik machen. Dort spiele ich Trompete, obwohl mir Klarinette auch sehr gut ­gefallen würde. Ein weiteres Hobby von mir ist der Sport, als Zuschauerin an den Eishockeybanden und im Fussballstadion. Ich bin leidenschaftlicher Fan des deutschen Fussballclubs BVB. Gerne schaue ich mir auch ein Spiel im Heimstadion in Dortmund an.

Wie lange wohnen Sie schon im Werdenberg?

Einmal Azmoos – immer Azmoos! Nicht, dass Azmoos eines der Kriterien für Bruno, meinen Ehemann, war – aber es ist ganz gäbig, dass wir beide in Azmoos aufgewachsen und immer hier wohnhaft waren und hoffentlich auch weiterhin gemeinsam sein werden. Wir Azmooser sind einfach ein eigenes Völkli, ganz ehrlich.

Womit beschäftigen Sie sich derzeit?

Mit der Organisation unseres Umzuges. Wir haben ein Haus gekauft, in Azmoos selbstverständlich. Im Juni steht der Zügeltermin an. Bis dahin muss noch einiges erledigt und organisiert werden. Sie können sich gar nicht vorstellen, wie sehr wir uns auf unser Eigenheim freuen!

Brauchen Sie viel Schlaf?

Leider ja, es wäre schön, wenn dem nicht so wäre. Unter der ­Woche heisst es täglich Tagwache um 4.45 Uhr, damit ich eine ­Stunde später im Geschäft bin. Das heisst, ich sollte eigentlich um halb zehn rum im Bett sein. Aber wissen Sie, die Musikproben, tja, da lässt sich die Bettgehzeit nicht immer so gut umsetzen!

Sind Sie ein Morgenmensch?

Ich würde sagen ja. Nach einer Anlaufzeit von einer halben ­Stunde bin ich fit für den Tag. Vormittags gehen mir die Dinge viel ringer von der Hand. Ich erledige gerne viel vor dem Zmittag, dafür habe ich dann nachmittags Zeit zum Umaplämpperla. Und das ohne schlechtes Gewissen.