Hilti strebt Vereinfachung an

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Schaan Rund 650 Mitarbeitende der Hilti AG in Liechtenstein wohnen in der Schweiz. Für wie viele von ihnen die Firma aufgrund des neuen Merkblatts der Steuerverwaltung Nichtrückkehrtage erheben muss, kann Hilti noch nicht sagen. Die Zahl sei erst nach Ablauf dieses Jahres feststellbar. Dafür habe die Hilti AG einen internen Prozess aufgesetzt, heisst es auf Anfrage.

Auf das Thema war die Hilti AG vorbereitet, weil ein Vertreter des Unternehmens in der verbandsübergreifenden Arbeitsgruppe für internationale Steuerfragen die Liechtensteinische Industrie- und Handelskammer vertritt. Diese Arbeitsgruppe steht in regelmässigem Austausch mit der Steuerverwaltung des Fürstentums Liechtenstein und war in die Erarbeitung des Merkblattes involviert. Nach Veröffentlichung des Merkblattes hat die Hilti AG ihre Mitarbeitenden über die Änderungen informiert.

Bezüglich der Ansässigkeitsbescheinigungen seien seitens der Behörden noch nicht alle Punkte geklärt, schreibt die Hilti AG auf Anfrage des W&O. Es würden Gespräche mit den Behörden laufen, wie das vereinfacht werden könne. Man warte ab, «zu welcher Einigung die liechtensteinischen und schweizerischen Behörden kommen». Wie hoch der administrative Aufwand durch die Änderungen für die Firma letztlich sein wird, kann das Unternehmen auf Grund des neuen Prozesses noch schwer einschätzen. (ts)