Hilti legte 2014 beim Umsatz deutlich zu

SCHAAN. Gegenüber dem Vorjahr steigerte die Hilti Gruppe 2014 den Umsatz in Lokalwährungen um 7,5 Prozent. In Schweizer Franken nahm der Umsatz um 3,6 Prozent auf 4497 Mio. Franken zu, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

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SCHAAN. Gegenüber dem Vorjahr steigerte die Hilti Gruppe 2014 den Umsatz in Lokalwährungen um 7,5 Prozent. In Schweizer Franken nahm der Umsatz um 3,6 Prozent auf 4497 Mio. Franken zu, wie das Unternehmen gestern mitteilte.

2014 habe sich sich das wirtschaftliche Umfeld für die Hilti-Gruppe insgesamt positiv entwickelt, allerdings mit grossen regionalen Unterschieden. Erfreulich verlief das Baumarkt-Wachstum in Nord- und Zentraleuropa, im Mittleren Osten, in Nordamerika und in einigen asiatischen Ländern, wie Hilti schreibt. Dem standen schwierige Märkte in Südeuropa sowie in Teilen von Osteuropa und Lateinamerika gegenüber. Hinzu kamen erneut erhebliche negative Währungseinflüsse, vor allem in Russland, Osteuropa, Lateinamerika und Japan.

In allen Regionen zugelegt

Vor diesem Hintergrund habe sich die Hilti-Gruppe gut behauptet und in allen Geschäftsregionen zugelegt, heisst es weiter. Das stärkste Wachstum in Lokalwährungen wurde erneut in den Emerging Markets erzielt, mit 14,6 Prozent in Lateinamerika, 14,9 Prozent in Osteuropa/Mittlerer Osten/Afrika und 10,6 Prozent in der Region Asien/Pazifik. In Nordamerika resultierte trotz strengem Winter für das Gesamtjahr ein Umsatzplus von 9,5 Prozent. Auch in Europa war das Geschäft nach einem leicht negativen 2013 wieder auf Wachstumskurs (+3,5 Prozent).

«Nach den Währungsturbulenzen in der letzten Woche wird 2015 aber nun deutlich anspruchsvoller», kommentiert CEO Christoph Loos die aktuelle Lage. (wo)