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Herzklopfen bei den Werdenberger Bäuerinnen und den Landfrauen

OBERSCHAN. Die Bezirkstagung der Werdenberger Bäuerinnen führte am Mittwochnachmittag eine grosse Anzahl Teilnehmerinnen in die Mehrzweckhalle Oberschan, wo sie von Daniela Sulser, der Präsidentin der Wartauer Landfrauen, begrüsst wurden.
Hansruedi Rohrer
Die Präsidentin Daniela Sulser (links) bedankt sich mit einem Präsent bei Monica Schori.

Die Präsidentin Daniela Sulser (links) bedankt sich mit einem Präsent bei Monica Schori.

OBERSCHAN. Die Bezirkstagung der Werdenberger Bäuerinnen führte am Mittwochnachmittag eine grosse Anzahl Teilnehmerinnen in die Mehrzweckhalle Oberschan, wo sie von Daniela Sulser, der Präsidentin der Wartauer Landfrauen, begrüsst wurden. Die Wartauer Bäuerinnen und Landfrauen haben diesen Anlass mit viel Liebe vorbereitet, dies merkte man schon an der reichhaltigen Dekoration auf den Tischen und auf der Bühne. Zur Einstimmung spielten die «Edelwyss-Örgeler». Das sind vier volksmusikalisch begabte Burschen aus Azmoos und Trübbach.

Pochen und klopfen

«Herzklopfen» sei das Thema des Nachmittags, sagte Daniela Sulser. Und Herzklopfen bedeute Leben, meinte sie. Doch, wenn gewisse äussere Umstände dazu kommen würden, wie Stress oder sogar Liebe, dann poche das Herz anders oder «es wird sogar strub». Sie wünschte sich, dass das Herz der Anwesenden einen anderen Takt annehme, natürlich nur im positiven Sinn.

Hansjakob Müller stellte dann die zwischen Gauschla/Alvier und Rhein gelegene Gemeinde Wartau in Diabildern vor und vermittelte dabei, dass bei einer Wanderung durch diese schöne Gegend das Herz durchaus auch höher schlagen könne.

Weiteres zum Thema Herz

An diesem Nachmittag hörte man aber auch das Gedicht «Herz», vorgetragen von Bethli Zogg, und die humoristischen Verse «Ma wird älter» von Karin Galbier. Herzlich-humorvoll waren schliesslich die Auftritte der «Putzfrau Paula» mit ihren Programmansagen, und das Team Aerobic vermittelte jugendliche Bewegung auf der Bühne. Bekannte Lieder gab es vom Wartauer Winzerchörli (auch zum Mitsingen), derweil Margrit Müller Neuigkeiten aus dem Kantonalen Bäuerinnen-Verband mitteilte. Sie überbrachte auch die besten Grüsse und gratulierte jenen, die es in den Kantonsrat schafften. Sehr gefragt sei weiterhin die Bäuerinnenausbildung, gab sie weiter bekannt.

Die Landfrauen und Bäuerinnen lauschten noch vor der Pause gespannt dem Vortrag von Monica Schori aus Küsnacht. Die ursprüngliche Primarlehrerin sowie Absolventin der Hotelfachschule und heutige Beraterin sprach sozusagen in Herzensangelegenheiten zum Thema der Tagung.

Herzklopfen da und dort

Die Referentin erklärte nicht ohne Humor, warum es zum Herzklopfen kommt. Ob als Zeichen von Verliebtheit, von Nervosität oder beim schlechten Gewissen. «Das Herz schlägt immer, und zwar über viele Jahre hinweg, und wir nehmen das als selbstverständlich hin», meinte Monica Schori. Am Schluss sollte man einfach dankbar sein für alles, was man habe. Natürlich könne das Herzklopfen auch provoziert werden. Wenn etwas Neues gewagt werden will, wenn etwas geändert werden soll und das Alte zurückbleibt, wenn etwas Spannendes bevorsteht. Wenn auch das Herz je nach Situation mehr oder weniger strapaziert wird, die Referentin verabschiedete sich mit der Weisheit «Wer nie etwas riskiert, hat später auch nichts zu erzählen!» Präsidentin Daniela Sulser schloss sich den Worten an und sagte zu den Bäuerinnen: «Denkt daran, Herzklopfen ist Leben.»

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