Herrenloser Pfau: Bitte nicht stören!

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Trübbach Darüber sind sich alle Beteiligten einig: Das Wichtigste ist, dass im Quartier Ruhe einkehrt. Es gilt, den Pfau vor den Menschen, den Medien und der Öffentlichkeit zu schützen.

Was man jetzt in Trübbach am wenigsten brauchen kann, sind Fernsehkameras, Schaulustige oder weiteren zusätzlichen Andrang. «Bei so viel Presse im Quartier fangen wir den Vogel nie», schreibt Andrea Wellenzohn, Präsidentin des Tier- schutzvereins Wartau und Um­gebung.

«Der Worst Case ist, dass sich das Ganze noch mehr aufbauscht, irgendwann die Situation eskaliert und jemand den Pfau abschiesst», sagt Matthias Vetsch, Tierschutzbeauftragter. Steine hat man angeblich schon auf ihn geworfen. An und für sich ist ein Pfau ein zahmes Tier. «Durch seinen spitzen Schnabel und seine kräftigen Flügel hat er aber durchaus Gefährdungspotenzial», weiss Karin Bosshard von der Kleintierrettung Sarganserland, St. Galler und Bündner Rheintal zu berichten. (uw)