Heizöltanks sind voll und Ölpreise weiterhin im Sinkflug

REGION. Der Heizölpreis ist tief. Wie lange dies noch so bleibt, wagen die Energielieferanten nicht zu prognostizieren. Rudolf Beusch von der Heizöl Metzger in Buchs schätzt aber, dass der Preis im Januar noch weiter sinken wird. Allerdings sind die Schweizer Heizöltanks schon gut gefüllt.

Katharina Rutz
Drucken
Teilen

REGION. Der Heizölpreis ist tief. Wie lange dies noch so bleibt, wagen die Energielieferanten nicht zu prognostizieren. Rudolf Beusch von der Heizöl Metzger in Buchs schätzt aber, dass der Preis im Januar noch weiter sinken wird. Allerdings sind die Schweizer Heizöltanks schon gut gefüllt. In der Schweiz gibt es einen Index, der den Tankfüllstand aller Heizöltanks des Landes bemisst. «Dieser liegt zurzeit zehn Indexpunkte über dem Wert von anderen Jahren», sagt Rolf Lehner, Leiter Marketing und Verkauf der Agrola Schweiz.

Traditionell im Sommer

«Viele Kunden kaufen traditionellerweise ihr Heizöl im Sommer ein», sagt Rolf Lehner. Dies weil früher häufig der Preis im Sommer tief und im Winter hoch war. Da der Markt heute aber gobalisiert und von unzähligen Faktoren abhängig sei, gelte diese «Regel» nicht mehr.

Überangebot herrscht

Die Gründe für den aktuell tiefen Ölpreis sind vielfältig. «Die Opec-Staaten können sich nicht über die Fördermenge einigen. Viele Ölförderländer sind auf die Einnahmen aus den Ölverkäufen angewiesen und fördern immer weiter, trotz tiefer Preise», erklärt Rolf Lehner. Die USA habe zudem neue Förderorte erschlossen, was zusätzlich zu einem höheren Angebot führt. Dann sei die Wirtschaft in China eingebrochen, wodurch die Nachfrage nach Öl etwas gesunken sei.

• DIE DRITTE