Heimsieg für Thiery Sinnesberger

Im ersten National Junior Race von Wildhaus setzte sich der Gamser Thiery Sinnesberger an die Ranglistenspitze. Er profitierte auch vom Ausfall des Leaders. Die Verhältnisse waren für die Skirennfahrer wegen des Nebels schwierig.

Christiana Sutter
Merken
Drucken
Teilen
Zwei regionale Skifahrer glänzten im NJR-Slalom in Wildhaus: Zuoberst auf dem Podest Sieger Thiery Sinnesberger, auf Platz fünf Josua Mettler. (Bild: Christiana Sutter)

Zwei regionale Skifahrer glänzten im NJR-Slalom in Wildhaus: Zuoberst auf dem Podest Sieger Thiery Sinnesberger, auf Platz fünf Josua Mettler. (Bild: Christiana Sutter)

SKI ALPIN. Die Piste Mungenpfiff war in einem hervorragenden Zustand. Doch der immer mehr aufkommende Nebel erschwerte die Aufgabe für die jungen Skirennläufer am Slalom des National Junior Race in Wildhaus.

In guter Form

Die einheimischen Fahrer liessen sich dadurch nicht beirren. Marco Fischbacher aus Unterwasser fuhr im ersten Durchgang Laufbestzeit. Im zweiten Lauf geriet er allerdings in Rücklage und schied aus. Fischbacher wurde zu weiteren Untersuchungen ins Spital Grabs gebracht. So durfte am Ende der Gamser Thiery Sinnesberger jubeln. Von jenen Fahrern, die in beiden Läufen ins Ziel kamen, fuhr er zweimal Bestzeit. Sinnesberger bestätigte somit seine ausgezeichnete Form. Zuletzt fuhr er in einem FIS-Slalom hinter Weltcupfahrer Reto Schmidiger und Jan Juchsinger auf Platz drei. Im zweiten Lauf fuhr der Werdenberger sogar Bestzeit. «Es ist immer etwas spezielles, an Rennen zu Hause teilzunehmen», äussert sich Sinnesberger zu den Wildhauser Rennen. «Schliesslich bin ich diese Hänge schon als Vierjähriger hinuntergefahren.» Der Slalom-Sieg bedeutet ihm viel, weil er zurzeit seine Stärken in dieser Disziplin sieht. Er hofft, dieses Jahr weitere Topresultate herauszufahren.

In allen Disziplinen gut fahren

Der drei Jahre jüngere Josua Mettler aus Unterwasser fuhr im Slalom auf Rang fünf. Trotz drittbester Laufzeit im zweiten Durchgang reichte es für den frisch gebackenen U18-Schweizer-Meister in der Abfahrt nicht aufs Podest. Der Allrounder erzählt: «Eigentlich fahre ich alle Disziplinen gerne. Im Moment läuft es mir in den Speed-Rennen und im Riesenslalom am beten. Im Slalom hinke ich noch etwas hinterher.» Mettler will möglichst lange in allen Disziplinen gut fahren. Seine Freude, als Schweizer Meister im Obertoggenburger an den Start gehen zu können, war gross: «Von 50 gefahrenen Rennen in einem Winter sind zwei vor der eigenen Haustür. Schön, dass es diese Rennen zu Hause gibt, das motiviert mich immer noch mehr.» Und was bedeutet der Schweizer-Meister-Titel für seine sportliche Zukunft? «Natürlich ist das ein schönes Ereignis. Ich konnte auch meine Leistung abrufen. Im Moment muss ich weiterfahren und in allen Disziplinen meine Leistungen bringen, dann sehen wir weiter, was es mir bringt.»