Hausbesitzer müssen vorsorgen

ST. GALLEN. Gebäudeschäden durch Naturereignisse wie Hochwasser, Hagel oder Sturmwind nehmen zu. Um dem entgegenzuwirken, wurde im Kanton St. Gallen das Gebäudeversicherungsrecht revidiert. Ziel ist es, die Hausbesitzer zu einer «angemessenen» Prävention gegen Elementarschäden zu veranlassen.

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ST. GALLEN. Gebäudeschäden durch Naturereignisse wie Hochwasser, Hagel oder Sturmwind nehmen zu. Um dem entgegenzuwirken, wurde im Kanton St. Gallen das Gebäudeversicherungsrecht revidiert. Ziel ist es, die Hausbesitzer zu einer «angemessenen» Prävention gegen Elementarschäden zu veranlassen.

Die Gebäudeversicherung (GVA) St. Gallen hat das neue Modell, das ab dem Jahr 2017 gilt, gestern den Medien präsentiert: Anspruch auf vollen Versicherungsschutz haben nur Gebäude, die «stabil und nach den anerkannten Regeln der Baukunde» gebaut sind und deren Unterhalt nicht vernachlässigt wurde. Zudem müssen die Besitzer allfälligen Gefahren vor Ort mit Schutzmassnahmen Rechnung tragen.

Wurden die Vorsorgepflichten grob vernachlässigt, kann die GVA die Versicherungsleistung auf bis zu 50 Prozent kürzen. Für leichtere Fälle ist ein «gefährdungsbedingter Selbstbehalt» vorgesehen. (av) ? LOKAL 5

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