Hartes Vorgehen gegen Tierquäler

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Kanton St. Gallen Der vom Kanton Thurgau lange geduldete Fall des Pferdequälers in Hefenhofen zeigt die kantonalen Unterschiede bei der Verfolgung von Missständen in der Tierhaltung. Im Kanton St. Gallen werden Verstösse gegen das Tierschutzgesetz hart geahndet; der Kantonsveterinär hat im Strafverfahren ein Mitspracherecht, wie Albert Fritsche erklärt. «Bei grossen Fällen kennen wir kein Pardon», sagt der St. Galler Kantonstierarzt. «Tote Tiere sind ein klares Indiz, dass der Halter überfordert ist.» In solchen Fällen werde «nicht diskutiert», meint Fritsche. «Die noch lebenden Tiere werden schnell in Sicherheit gebracht. Der juristische Sachverhalt wird hinterher geklärt.» Im Kanton St. Gallen wurden 2687 Tierschutzverfahren seit 1982 eingeleitet, während es im gleichen Zeitraum im Thurgau nur deren 347 waren, wie die Stiftung Tier im Recht feststellt. (wo)3