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«Harfe und Märchen» auf Reisen geschickt

BUCHS. Am Samstagabend fand in der Stüdtlimühle Buchs ein Anlass der besonderen Art statt. Brigitte und Seline Jetzer führten ihr gemeinsames Projekt «Harfe und Märchen auf Reisen» auf.
Melanie Steiger
Brigitte Jetzer erzählt ein Märchen. Ihre Tochter Seline wartete auf ihren Einsatz mit dem passenden Musikstück dazu. (Bild: Melanie Steiger)

Brigitte Jetzer erzählt ein Märchen. Ihre Tochter Seline wartete auf ihren Einsatz mit dem passenden Musikstück dazu. (Bild: Melanie Steiger)

BUCHS. Am Samstagabend fand in der Stüdtlimühle Buchs ein Anlass der besonderen Art statt. Brigitte und Seline Jetzer führten ihr gemeinsames Projekt «Harfe und Märchen auf Reisen» auf.

Das Mutter-Tochter-Gespann begrüsste beim Eingang die Besucher persönlich. Der Anlass wurde von der Kulturkommission Buchs organisiert. Susanne Büchel, Mitglied der Kulturkommission Buchs, hiess die Besucher willkommen, bevor sie von den Jetzers auf eine Reise mitgenommen wurden. Die Geschichten fesselten die Zuschauer und die Harfe verzauberte sie mit ihren Klängen.

Zwei vom Fach

Brigitte Jetzer widmet sich bereits seit zehn Jahren dem Märchenerzählen. Sie besuchte zu Beginn einen Favola-Märchenerzählkurs in Winterthur. Vor sieben Jahren übernahm sie die Leitung des Märchenerzählkreises Werdenberg. Ihre Tochter Seline spielt seit ihrem siebten Lebensjahr Harfe. Seit diesem Jahr studiert sie Harfe an der Musikhochschule Luzern. Zu Beginn spielte sie hauptsächlich klassische Musik, heute widmet sie sich lieber dem Zeitgenössischen.

Auf Anfrage kam den beiden die Idee, das Märchenerzählen und Harfenspiel zu kombinieren. Daraus entstand das Projekt «Harfe und Märchen». Die Idee, in der Stüdtlimühle Buchs aufzutreten, kam jedoch spontan zustande. So versuchten die zwei, zu den vorhandenen Geschichten das passende Musikstück auf der Harfe zu finden und umgekehrt. Das Publikum wurde auf eine Reise von Grossbritannien bis nach Asien mitgenommen. Die Zuhörer lauschten gespannt den Märchen, den Klängen der Harfe und wurden regelrecht in eine Welt der Märchen und Musik entführt.

Leichtigkeit und Eleganz

Auf der Bühne waren die drei Harfen aufgereiht, welche Seline Jetzer im Laufe ihrer Karriere benutzt hat. Sie spielte abwechselnd auf allen dreien. Die Erzählung der Märchen war sehr lebendig und wurde durch viel Gestik und Mimik betont. Die Tochter spielte ihre Stücke mit Leichtigkeit und Eleganz.

Die Geschichten spielten vorerst in Grossbritannien, Tirol und Bulgarien. Passend zu den Nationen wurde ein Musikstück aus dem entsprechenden Lande vorgespielt. Die Märchen handelten von Feen und Wünschen, aber auch von Festen und Hochzeiten. Die Pause nach dem ersten Teil wurde für Erfrischungen und Diskussionen rege genutzt. Die Besucher interessierten sich für die Harfe, stellten Fragen und konnten das Instrument genauer betrachten. Danach ging es weiter nach Japan, dies wurde von der Harfe eingeleitet.

Zum Schluss des Abends gab es noch eine besinnliche Geschichte, passend zur Jahreszeit, ein orientalisches Märchen mit Sonne und Mond.

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