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HANDBALL: Zwei Teams – ein gemeinsames Ziel

Die Spannung in der 4. Liga, Gruppe 1, ist zurück. Beide regionalen Mannschaften, der HC Buchs-Vaduz und der HC Büelen Nesslau, können noch aus eigener Kraft die Aufstiegsspiele in die 3. Liga erreichen.
Robert Kucera
Nur ganz selten konnten die Spieler des HC Büelen Nesslau, hier Marco Tschirky, so unbedrängt aufs Tor des HC Buchs-Vaduz schiessen. (Bild: Robert Kucera)

Nur ganz selten konnten die Spieler des HC Büelen Nesslau, hier Marco Tschirky, so unbedrängt aufs Tor des HC Buchs-Vaduz schiessen. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

In der Direktbegegnung von Mittwochabend hat es der HC Büelen Nesslau verpasst, sich definitiv für die Aufstiegsspiele zu qualifizieren. Denn mit einem Sieg gegen den HC Buchs-Vaduz hätten die Obertoggenburger den dritten Schlussrang auf sicher gehabt. Dass in der 4. Liga, Gruppe 1, der dritte Rang für die Fortsetzung der Saison ausreicht, liegt daran, dass der Leader HC Goldach-Rorschach III auf einen Aufstieg verzichtet und somit auch auf allfällige Aufstiegsspiele. Somit kämpfen drei Teams um die Plätze zwei und drei – und die Chance, in die 3. Liga aufzusteigen.

Mit dem deutlichen 31:24-Sieg über Büelen Nesslau hat Buchs-Vaduz für die verbleibenden Spiele neue Spannung entfacht. Die Obertoggenburger belegen Platz zwei mit 18 Punkten, es folgen Fides St. Gallen III mit 16 und Buchs-Vaduz mit 15 – wobei festzuhalten ist, dass die Werdenberger noch drei Partien austragen dürfen, die Konkurrenz nur noch zwei.

«Das war die beste Leistung der Saison»

Um dieser Spannung zu entfliehen, hätte der formstarke HC Büelen Nesslau im vierten Spiel gegen den HC Buchs-Vaduz «nur» den vierten Sieg realisieren müssen. Das Erstaunliche ist aber, dass das Team dazu überhaupt nicht bereit war und ein schwaches Spiel ablieferte. «Nachdem man eine Woche zuvor den besten Match der Saison abgeliefert hat, ist dies ziemlich schade», sagt Spieler Marco Tschirky. Es sei unerklärlich, weshalb man nicht parat gewesen sei und weshalb es am nötigen Wilen gemangelt hat. «Wir waren nicht füreinander da, um das eigene Tor zu verteidigen – das war das Hauptproblem», so der neunfache Torschütze. Die Obertoggenburger machten es dem Gegner oft sehr leicht, zum Torerfolg zu kommen. «Aber es wäre zu einfach, zu sagen: Wir haben schlecht verteidigt. Buchs-Vaduz hat sein Angriffsspiel souverän durchgezogen.»

Auf der Gegenseite sieht die Gemütslage wesentlich besser aus. Spieler Fabio Rohrer, der mit zehn Treffern bester Torschütze der Partie war, analysiert: «Wir haben gut zusammengespielt, das war die beste Leistung der Saison.» Während Buchs-Vaduz konstant gut spielte, mit viel Energie, Durchsetzungsvermögen und Kaltblütigkeit im Torabschluss, war die einzige Konstante im Spiel Büelen Nesslaus die Unkonstante. Für lichten Moment schien man sich daran zu erinnern, auf was es im Handball ankommt, nur wenige Augenblicke später zerfiel das Team in Einzelteile.

«Aufstiegsspiele wollen wir unbedingt erleben»

Für Fabio Rohrer steht fest: Dieses Spiel könnte der Knackpunkt gewesen sein, die Aufstiegsspiele zu erreichen. «Das war ein entscheidendes Spiel. Denn wir sagten uns vor der Partie, dass wir Büelen Nesslau erstmals diese Saison schlagen wollen.» Gesagt, getan – und das gibt Mumm.

Heute Samstag spielt Buchs-Vaduz erneut zu Hause im BZB (16 Uhr). Der Gegner heisst SV Fides III. «Wir gehen mit einem guten Gefühl in dieses Spiel, wir versuchen unser Bestes abzurufen», sagt Rohrer, der die Qualifikationsphase unter den ersten drei beenden will. «Es wäre schön, wenn wir die Aufstiegsspiele erreichen würden. Und den Aufstieg würden wir natürlich nehmen – wir geben jeden Match Vollgas.»

Mit Vollgas die verbleibenden Partien zu bestreiten täte auch Büelen Nesslau gut. Den schwarzen Mittwoch von Buchs muss das Team aus den Köpfen kriegen und auf die Siegesstrasse zurückfinden, wenn es sein Ziel, die Aufstiegsspiele, erreichen will. «Der Wille ist normalerweise unsere Stärke und wir werden das in den abschliessenden zwei Spielen korrigieren», gelobt Marco Tschirky Besserung. «Die Aufstiegsspiele wollen wir unbedingt erleben – und dann nehmen wir es, wie es kommt.»

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