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HANDBALL: Den Leader hart gefordert

Nach glänzender zweiter Halbzeit standen die Spieler des HC Büelen Nesslau mit hängenden Köpfen auf dem Feld und wegen dem 21:22 gegen den HC Goldach-Rorschach III auch mit leeren Händen da.
Robert Kucera
Nico Bösch will punkto offensiver Durchschlagskraft zusammen mit seinen Teamkollegen noch eine Schippe drauflegen. (Bild: Robert Kucera)

Nico Bösch will punkto offensiver Durchschlagskraft zusammen mit seinen Teamkollegen noch eine Schippe drauflegen. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

robert.kucera@wundo.ch

«Letztlich ist es schade, so knapp zu verlieren», ist Nico Bösch nach Spielende enttäuscht. Verständlich. Denn die Obertoggenburger haben den Leader an den Rand einer Niederlage geführt, blieben letztlich aber ohne Punktgewinn. «Mich persönlich fuchst es noch mehr, da ich kurz vor Schluss zwei Grosschancen hatte», so Bösch, der für ein Drittel der Tore von HC Büelen Nesslau verantwortlich zeichnete.

Das Team hat es verpasst, sich im Kampf um Rang eins in der 4. Liga Gruppe 1 in eine aussichtsreiche Position zu begeben. Statt zwei Punkten Rückstand auf den Tabellenersten HC Goldach-Rorschach III sind es nun deren sechs – zwei Zähler hinter dem Zweiten SV Fieds III. In diesem Zusammenhang hofft Bösch, dass die erfahrenen Spieler, die derzeit verletzt sind, möglichst bald ins Team zurückkehren. «So ist mehr Routine auf dem Feld und mehr Masse am Kreis», nennt er Aspekte, die am Samstag zum Erfolg gegen den Leader gefehlt haben. «Aber wir spielen noch zweimal in der Rückrunde gegen sie und geben Vollgas.»

Vier Minuten, die es in sich hatten

Doch auch mit den eingesetzten U19-Junioren verstand es das Team aus Nesslau, mit Vollgas und durchaus erfolgreich aufzutreten. Aus dem 8:11 zur Pause macht die Mannschaft bis zur 45. Minute eine 16:15-Führung, in der 55. Spielminute lautete das Skore 20:20. Was darauf folgte, war wahrlich nichts für schwache Nerven.

56. Minute: Büelen-Nesslau-Torhüter Daniel Zöllig hält einen Siebenmeter, im Gegenzug schiesst Nicolas Stäger seine Farben mit 21:20 in Front.

57. Minute: Beim nächsten Angriff der Gäste provoziert die Büelen-Nesslau-Abwehr einen Fehler, Nico Bösch reagiert blitzschnell, läuft alleine aufs gegnerische Tor zu – und trifft nur den Pfosten.

58. Minute: Der HC Goldach-Rorschach III gleicht zum 21:21 aus, deren Goalie macht kurz darauf die nächste Grosschance der Gastgeber zunichte.

59. Minute: Nicolas Stäger geht in einer eher ungefährlichen Abschlussposition am eigenen Kreis zu ungestüm in einen Zweikampf, kassiert für sein Foul eine unnötige Zwei-Minuten-Strafe. Den fälligen Siebenmeter nutzt der Leader zum Siegestreffer.

In der Offensive «eine Schippe drauflegen»

Mit einem Mann weniger auf dem Feld versuchte das Heimteam bis zur Schlusssirene zwar noch das Unmögliche. Doch es wollte nicht sein. Die Niederlage an unglücklichen Situationen in der Schlussphase festmachen will Bösch aber nicht. «Wir haben über die gesamte Spieldauer gesehen verloren», hält er fest. Nach der Pause hat die erste Mannschaft vom Handballclub Büelen Nesslau aufgezeigt, dass sie in dieser 4.-Liga-Gruppe auch ohne den Einsatz von Routiniers jeden bezwingen können. Doch die Mängel der ersten Halbzeit wiegen schwer. So war von Nico Bösch zu vernehmen, dass es zu Beginn des Spiels auch am Willen lag. «Wir haben zu wenig konsequent Richtung Tor gespielt. Das war ‹Larifari› mit zu wenig Druck», geht er mit sich und seinen Teamkollegen hart ins Gericht. Auch ist zu beobachten, dass Büelen-Nesslau nur in der Defensive mit Biss die Zweikämpfe sucht. In der offensiven Zone mangelt es an Aggressivität und Durchschlagskraft. «Wir müssen da noch eine Schippe drauflegen», ist sich Nico Bösch bewusst.

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