HAAG/BUCHS: Das Fohlen Fernando wurde tot aufgefunden

Seit dem 30. November vermisste die Familie Nef ihr Freiberger-Fohlen Fernando. Es war über Nacht aus dem Stall verschwunden. Seit dem Weihnachtstag herrscht Gewissheit: Das Fohlen ist tot gefunden worden.

Thomas Schwizer
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Ein Bild aus glücklichen Tagen: Der junge Feriberger-Hengst Fernando (Bild) ist noch Anfang Oktober an einer Fohlenschau gezeigt worden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Ein Bild aus glücklichen Tagen: Der junge Feriberger-Hengst Fernando (Bild) ist noch Anfang Oktober an einer Fohlenschau gezeigt worden. (Bild: Corinne Hanselmann)

Die Trauer war bei der Besitzerfamilie Nef aus Sevelen gross, als sie am 25. Dezember von der Polizei benachrichtigt wurde. Ein Spaziergänger, der mit dem Hund im Gebiet Ochsensand unterwegs war, hatte im Wald, nahe dem Waldrand, kurz vor Mittag ein totes fuchsfarbiges Pferd gefunden. Da es gechippt war, konnte es den Besitzern zugeordnet werden. Am Kadaver des Fohlens wurden laut der St. Galler Kantonspolizei keine äusserlichen Auffälligkeiten festgestellt.

Auch Leo Nef weiss von keinen äusseren Verletzungen am Körper des toten Fohlens. Als seine Kinder erfuhren, dass man den Kadaver gefunden habe, seien sie sehr traurig gewesen. Denn sie hätten Fernando, den sie von Geburt an kennen, ins Herz geschlossen. Sie hätten sich intensiv um das Fohlen gekümmert, viel mit ihm trainiert und gearbeitet und mit ihm an einer Fohlenschau teilgenommen. Mit der Nachricht vom Tod des Tiers sei die Befürchtung Gewissheit geworden, dass ihm etwas zugestossen sein könnte.

Fernando war seit dem Morgen des 30. November vermisst worden (W&O vom 8. Dezember). Am Abend zuvor war das Fohlen gemeinsam mit seiner Mutter Fiona zu Fuss von einer Weide in Sevelen in einen Stall in Haag gebracht worden. Die Stute und der Junghengst waren in zwei Pferdeboxen nebeneinander untergebracht. Am Morgen war die Box von Fernando leer. Ist er über die Absperrung gesprungen und weggelaufen? Laut Leo Nef hatte er dies zuvor nie getan. Nach dem Verschwinden wurde die ganze Umgebung abgesucht – leider erfolglos.

Thomas Schwizer