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HAAG: «Zeichen der Wertschätzung»

Die Politische Gemeinde Sennwald plant im Industriequartier eine Parkanlage mit 94 Abstellplätzen. Das Baugesuch liegt derzeit auf, im Budget 2019 sind für die Erstellungskosten 260000 Franken vorgesehen.
Heini Schwendener
Auf dieser grünen Wiese an der Scharastrasse in Haag, zwischen der Druckerei und dem kleinen Bach, möchte die Politische Gemeinde Sennwald eine Parkanlage mit 94 Abstellplätzen errichten. (Bild: Heini Schwendener)

Auf dieser grünen Wiese an der Scharastrasse in Haag, zwischen der Druckerei und dem kleinen Bach, möchte die Politische Gemeinde Sennwald eine Parkanlage mit 94 Abstellplätzen errichten. (Bild: Heini Schwendener)

Heini Schwendener

heini.schwendener@wundo.ch

Das Geschäft vieler Sennwalder Industriebetriebe läuft seit Jahren wie geschmiert. Dies beschert der Politischen Gemeinde in schöner Regelmässigkeit rekordhohe Steuereinnahmen. Beantragt wird daher an der Bürgerversammlung die Senkung des Steuerfusses von 110 auf 98 Prozent.

In der Investitionsrechnung 2018 werden 260000 Franken für den Bau einer Parkanlage im südlichen Industriegebiet von Haag beantragt. Dass dort die Gemeinde 94 Abstellplätze bauen will, hängt unmittelbar mit dem wirtschaftlichen Erfolg der lokalen Industrie zusammen. Diese beschäftigt immer mehr Leute, womit auch der Bedarf an Parkplätzen stetig steigt. «Wir haben aber letztlich lieber ein Parkplatzproblem als leere Parkplätze, weil in den Betrieben nichts läuft», sagt Gemeindepräsident Peter Kindler.

«Wir helfen damit, ein Problem zu lösen»

Doch warum erstellt ausgerechnet die Gemeinde diese Parkplätze? Peter Kindler erklärt: «Wir helfen damit ein Problem zu lösen.» Die Gemeinde tritt gegenüber der Axpo, der das Grundstück 109 an der Scharastrasse zwischen der Zeitungsdruckerei und dem angrenzenden Waldstück gehört, als Mieterin auf. Sie realisiert für 260000 Franken 94 Parkplätze, die von zwei benachbarten Industriebetrieben gemietet werden. «Das hätten vielleicht auch Investoren übernommen», so Kindler, «doch uns war es ein Anliegen, dies selber zu machen. Wir betrachten unsere Investition nämlich auch als Zeichen der Wertschätzung der Gemeinde gegenüber unseren hochwertigen und geschätzten Industriebetrieben.» Die Axpo-Parzelle, auf der ein Hochspannungsmasten steht, lasse sich ohnehin nicht anders überbauen. Dem Bauern, der bisher diese Fläche in Pacht hatte, konnte eine Alternative angeboten werden.

Der Gemeindepräsident ist überzeugt mit diesem Vorgehen eine gut praktikable Lösung gefunden zu haben. Die Gemeinde vermietet die Parkplätze zu fairen Preisen und in globo an zwei Industriebetriebe. Wie diese danach die Parkanlage organisieren und bewirtschaften, sei ihnen überlassen. Die Gemeinde erhofft sich dank der neuen Parkanlage auch, dass das «wilde» Parkieren im südlichen Teil der Haager Industrie aufhört.

Gemäss Peter Kindler wird die Infrastruktur des Parkplatzes einfach gehalten: Die Zufahrten werden asphaltiert, der Rest gekies, damit das Wasser versickern kann. Es gibt auch eine Beleuchtung. Noch bis zum 13. März liegen die Baugesuchsunterlagen für diese Parkanlage beim Bauamt der Gemeinde Sennwald öffentlich auf.

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