Gutgelaunte Frümsner Seniorenturnfahrt

Der Wetterbericht ist gut und bereits auf der Fahrt über die immer wieder faszinierende Albulastrecke zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen. Rechtzeitig zum Mittagessen erreichen die Teilnehmer der 13. Frümsner Seniorenturnfahrt Le Prese, wo wir im Sport-Hotel Raselli logieren.

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Gutgelaunt auf ausgiebiger Reise: Die 13. Frümsner Seniorenfahrt war ein rundum gelungener Anlass. (Bild: pd)

Gutgelaunt auf ausgiebiger Reise: Die 13. Frümsner Seniorenfahrt war ein rundum gelungener Anlass. (Bild: pd)

Der Wetterbericht ist gut und bereits auf der Fahrt über die immer wieder faszinierende Albulastrecke zeigen sich die ersten Sonnenstrahlen. Rechtzeitig zum Mittagessen erreichen die Teilnehmer der 13. Frümsner Seniorenturnfahrt Le Prese, wo wir im Sport-Hotel Raselli logieren. Frisch gestärkt geht es am Nachmittag dem Lago die Poschiavo entlang nach Miralago zu einer kurzen Erfrischung, bevor wir von B. Raselli durch die Bio-Kräuterfelder geführt werden. Düfte regen die Sinne an. Wir lassen uns über deren Verarbeitung bis zur verkaufsfertigen Verpackung informieren. Es ist sehr interessant zu erfahren, wie sich immer mehr Bauern des Tales mit diesem neuen Erwerbszweig ihr Einkommen verdienen. Ein feines Nachtessen und kameradschaftliches Beisammensein runden den ersten Reisetag ab.

Am nächsten Tag fahren wir ins Val da Camp. Die tüchtigeren Wanderer verlassen in Salva Daint den Alpinbus und wandern über Terzana und Rügiul – wo die 2. Gruppe den Bus verlässt und ihre Tour beginnt – zum Saoseo-See, am Scispaduse-See vorbei zum Lagh da Viola. Sie treffen sich auf der Alpe Camp. Die wunderschöne Bergflora und der Blick über die klaren Bergseen auf die noch schneebedeckten Berggipfel sind phantastisch. Nach einer schönen Rast auf 2090 m bringen uns Alpin- und Postbus rechtzeitig ins Hotel zurück, wo wir mit feinen lokalen Spezialitäten verwöhnt werden.

Am 3. Tag geht es über die restliche Strecke des Unesco-Kulturerbes RhB nach Tirano. Bei Plozza Vini erfahren wir, wo der gute Veltliner wächst, wie er gepflegt, verarbeitet, gelagert wird. Die steilen Rebberge wurden zum Teil bereits vor 2000 Jahren angelegt und können nur von Hand bearbeitet werden. Die Zuhörer konnten bei der Führung vom Rebberg, dem grossen Weinkeller und letztlich bei einer feinen Degustation alles Interessante über den Rebbau, den Wein und dessen nationale Reglementierung erfahren. Nach einem feinen Mittagessen im Hotel geht es bereits wieder heimwärts. Die Heimreise über den Berninapass mit dem Postauto und ab Pontresina mit dem Zug bei so traumhaftem Wetter ist der krönende Abschluss einer wunderschönen Turnfahrt.

Unsere 13. Reise, wie immer von Emmi und Walter Bachofner geplant und geleitet, war einmal mehr ein tolles Erlebnis. (pd)