Gut Erhaltenes und Raritäten waren gefragt

UNTERWASSER. Zum 14. Mal wurde rund um das Hotel Post der Floh-, Antik- und Gwundermarkt durchgeführt. Anbieter und Interessenten aus nah und fern trafen sich zum Reden, Handeln und «Gwünderle».

Adi Lippuner
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René und Irma Weissenberger sind aus Embrach im Zürcher Unterland angereist.

René und Irma Weissenberger sind aus Embrach im Zürcher Unterland angereist.

UNTERWASSER. Zum 14. Mal wurde rund um das Hotel Post der Floh-, Antik- und Gwundermarkt durchgeführt. Anbieter und Interessenten aus nah und fern trafen sich zum Reden, Handeln und «Gwünderle».

Von Geschirr über Gläser bis hin zu längst vergessen geglaubten Sachen aus Urgrossmutters Haushalt: Wer am Samstag zwischen den Ständen des Flohmarkts rund um das Hotel Post unterwegs war, fand viel Sehenswertes.

Für Monika und Rainer Hürlimann gehört dieser Anlass seit Jahren zum festen Programm. «Wir möchten, dass noch gut erhaltene Sachen neue Besitzer finden, dass weniger weggeworfen wird und sich die Menschen auf dem Platz zum Reden und Verweilen treffen», so die Organisatorin.

Haushalt «entrümpelt»

Mit von der Partie auch das Ehepaar Jacqueline und Dominique Marx. «Wir sind vor wenigen Wochen vom alten ins neue Bankgebäude gezogen und haben diesen Umzug zum Anlass genommen, den Haushalt zu entrümpeln», so ihre Auskunft. Auf ihrem Tisch waren Zier- und Gebrauchsgegenstände aus verschiedenen Epochen zu finden, die im Laufe des Tages neue Besitzer fanden.

Ebenfalls unterwegs war Waldi Bruderer aus Lichtensteig. «Ich geniesse es, einfach so zum Spass auf einem Flohmarkt unterwegs zu sein», war vom Organisator des legendären Lichtensteiger Fotoflohmarkts zu hören. «Und wenn ich dann noch ein Stück aus der alten, klassischen Silberfotografie entdecke, schaue ich mir dieses ganz genau an.»

Neu Beschäftigung gefunden

Aus Embrach im Zürcher Unterland nach Unterwasser angereist waren Irma und René Weissenberger. Der pensionierte Carchauffeur und seine Frau haben mit dem Verkauf von Flohmarktartikeln eine befriedigende Beschäftigung als Rentner gefunden. «Wir erhalten viele Sachen von Hausräumungen oder wenn sich jemand von nicht mehr Benötigtem trennen will. Letztes Jahr waren wir zum ersten Mal in Unterwasser dabei, damals leider bei Regen, und haben unseren Standplatz für den 14. Flohmarkt gleich wieder gebucht», so René Weissenberger.

Grosse Geschäfte erwarte er an einem so heissen Sommertag nicht, «aber wenn ich die Fahrspesen und die Standgebühren hereinhole, bin ich zufrieden». Sagt's und wendet sich einem Interessenten zu, der seine Auslage begutachtet.

Die Organisatorin Monika Hürlimann im Gespräch mit Jacqueline und Dominique Marx (von links). (Bilder: Adi Lippuner)

Die Organisatorin Monika Hürlimann im Gespräch mit Jacqueline und Dominique Marx (von links). (Bilder: Adi Lippuner)