Grünes Licht für Kletterhalle in Liechtenstein

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Schaan Der Liechtensteinische Landtag hat diese Woche in einer Parlamentssitzung 2,2 Millionen Franken für die vom Liechtensteiner Alpenverein geplante Kletterhalle in Schaan bewilligt. Die Diskussion dauerte knapp drei Stunden und die Abgeordneten waren sichtlich nervös: Ging es doch um die erste Sportstätte, die gemäss dem Sportstätten­konzept von 2012 realisiert werden soll. Dementsprechend viele Fragen hatte Sport- und Infrastrukturminister Daniel Risch zu beantworten.

Zusammenfassend waren sich die Abgeordneten einig, dass das Projekt Sinn ergibt. Für die Freie Liste – allen voran Thomas Lageder – stellte sich die Frage, ob der Bau einer Kletterhalle eine Staatsaufgabe sei. Ausserdem monierte er – wie auch andere Abgeordnete –, dass die Angaben zur Betriebsrechnung wohl nicht aufgehen können und die budgetierte Gästezahl recht optimistisch angegeben sei.

Zu reden gab auch der Verteilschlüssel der Kosten: Bei der Kletterhalle bezahlt das Land 40 Prozent der Erstellungskosten, die elf Gemeinden sollen ebenfalls 40 Prozent bezahlen und 20 Prozent trägt der LAV selbst. Daniel Risch führte aus, dass dieser Schlüssel bei jedem Projekt einzeln angeschaut werde, damit also kein Präjudiz geschaffen werde, hiess es während der Debatte weiter. (mw)