Grosse Chance muss genutzt werden

Ein «natürlicher» Badesee ist in diesem Prachtsommer eine Traumvorstellung. Manche Werdenberger haben deshalb den Weg nach Gamprin gewählt, um sich dort in der grosszügigen Badeanlage im Grossabünt abzukühlen.

Thomas Schwizer
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Ein «natürlicher» Badesee ist in diesem Prachtsommer eine Traumvorstellung. Manche Werdenberger haben deshalb den Weg nach Gamprin gewählt, um sich dort in der grosszügigen Badeanlage im Grossabünt abzukühlen.

Nun besteht vor allem dank der Grabser Hallen-Genossenschaft (GHG) die echte Chance, dass auch Grabs ein «Naturbad» am Dorfrand erhält. Ein Angebot, das die Attraktivität der Gemeinde zweifellos erhöhen würde – für den Familienplausch und zur Abkühlung nach Feierabend. Die GHG und die Gemeinde haben mit der Finanzierung der Machbarkeitsstudie eine verheissungsvolle Grundlage dafür gelegt.

Nun reichen sie den Ball an die Bevölkerung weiter. Jene Einwohner aus Grabs, welche ein solches Angebot unbedingt wünschen, sollen ihren aktiven Beitrag für die Realisierung des Bades leisten. Mit einem eindrücklichen Interessenbeweis und konkreten Vorschlägen für den späteren Betrieb können sie den weiteren Weg für das verlockende Projekt ebnen.

Dass nach dem Impuls durch Gemeinde und GHG nun eine Projektgruppe ihren massgebenden Beitrag ans Projekt leisten muss, verspricht Gutes für den erfolgreichen Betrieb einer solchen Anlage. Das beweist die Beachsportanlage Grabs mit dem Beachsportverein als Träger und Betreiber. Dass der Beitrag der Interessierten vor allem in ihrem Engagement besteht und nicht primär finanzieller Art sein soll, hält die Hemmschwelle für ein Mitwirken tief.

Das Projekt «natürliche Badegelegenheit» ist zweifellos eine grosse Chance für die Grabser Bevölkerung. Sie darf sie nicht verstreichen lassen! Freiwilliges Mitwirken ist deshalb gefragt.

thomas.schwizer@wundo.ch