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GRABS: «Wir können stolz sein»

Mit einer 3:9-Kanterniederlage gegen den UHC Laupen ZH hat der UHC Rangers Grabs-Werdenberg seine Premierensaison in der 2. Liga abgeschlossen. Das Trainerduo zieht ein positives Saisonfazit.
Die Trainer Tobias Frehner (zweiter von links) und Hans Sturzenegger (rechts) sehen mit ihren Teamkameraden das Unheil im Spiel gegen Laupen förmlich kommen. (Bild: Robert Kucera)

Die Trainer Tobias Frehner (zweiter von links) und Hans Sturzenegger (rechts) sehen mit ihren Teamkameraden das Unheil im Spiel gegen Laupen förmlich kommen. (Bild: Robert Kucera)

Robert Kucera

Vor dem Spiel gegen Laupen beschäftigten sich einige Rangers noch mit Zahlenspielereien, wie man Tabellenzweiter werden könnte. Nach der 3:9-Niederlage, die mit vier Toren zwischen der 27. und 31. Minute, als die Zürcher auf 0:6 davon zogen, besiegelt wurde, fand man sich auf dem fünften Schlussrang wieder.

Dass man das letzte Spiel der Saison verloren hat, bezeichnet Trainer Tobias Frehner als «ziemlich ärgerlich». Vor allem die Art und Weise missfiel ihm. «Die zehn Minuten am Anfang waren gut, die letzen zehn Minuten waren okay – zwischendurch haben wir völlig den Faden verloren. Wir haben die Zweikämpfe nicht angenommen, agierten zu wenig diszipliniert, es mangelte an der Konsequenz», fasst der Trainer zusammen.

Von Beginn weg in oberer Tabellenhälfte festgekrallt

Am Ende darf aber festgehalten werden, dass die Grabser eine sehr gute Saison gespielt haben und das abschliessende und ziemlich missratene Spiel nicht überbewertet werden soll. «Unser Saisonziel ist erreicht, wir können stolz sein», sagt Frehner. Denn der Aufsteiger hatte die gesamte Saison nichts mit dem Abstiegskampf am Hut, hat sich stets in der oberen Tabellenhälfte aufgehalten und diesen Platz mit Rang fünf verteidigt. Deshalb hält sich die Enttäuschung, nicht mit einem positiven Resultat in die lange Pause zu gehen, auch in Grenzen. Der Platz im Mittelfeld dokumentiert die 2.-Liga-Tauglichkeit des UHC Rangers Grabs-Werdenberg eindrücklich. «Wenn man im letzten Spiel noch darauf hoffen kann, sogar Zweiter zu werden, sagt das eigentlich alles», setzt Tobias Frehner noch einen oben drauf. Wenn es einen Punkt gibt, mit was ihn die Mannschaft diese Saison überrascht hat, dann mit der Tatsache, so lange um vordere Rangierungen zu spielen. Nur vier Punkte beträgt am Ende der Abstand zu Rang zwei. Und Grabs war das einzige Teams, das den souveränen Leader Bassersdorf Nürensdorf bezwingen konnte.
«Ich bin extrem stolz auf die Mannschaft. Jeder einzelne Spieler hat einen Schritt vorwärts gemacht. Es hat jeder gemerkt, dass es mehr braucht, um in der 2. Liga zu bestehen», ist Frehner voll des Lobs und freut sich ausserdem darüber, dass man viele junge Spieler einbauen konnte und dass das Teamgefüge während einer ganzen Saison funktioniert hat, obwohl es zu vielen Änderungen durch Verletzungen gekommen ist. «Man hat sich auf jeden verlassen können. So ist es cool, Trainer zu sein.»

Team hat noch überall Luft nach oben

Als Erfolgrezept nennt Tobias Frehner den Zusammenhalt im Team, Hans Sturzenegger hebt den Mix aus Alt und Jung hervor: «Die erfahrenen Spieler haben sich im Team der vielen jungen Spielern integriert, sich voll für die Mannschaft eingesetzt, es gab keine Diven.» Frehner ergänzt: «Wir sind viele Leute. Mal spielt man, mal nicht. Klar ist man da auch enttäuscht. Doch jeder weiss, dass die nächste Chance kommt, niemand lässt den Kopf hängen.»
Nun weiss die Werdenberger Truppe, dass sie in der 2. Liga bestehen kann. Doch man will noch besser werden. «Dies fängt bei der Einstellung an, geht über Technik, Übersicht, Spielverständnis bis hin zu Verantwortung übernehmen. Wir haben also noch überall Luft nach oben», fasst Trainer Frehner zusammen. «Als grösster Schwachpunkt habe ich das Spielverständnis ausgemacht», sagt Sturzenegger. «Das fehlt uns noch, um in der 2. Liga top zu sein.» Weshalb man was auf dem Spielfeld mit oder ohne Ball tut sowie Einstudieren von Freistossvarianten – hier werden die Trainer wohl den Hebel ansetzen.

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