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GRABS: Von der Glasfaser bis zu Grabus

Am Behördenforum war Interessantes zu verschiedenen Themen zu erfahren, welche die Politische ­Gemeinde, die Schule, die Technischen Betriebe und die Ortsgemeinde aktuell beschäftigen. Und das ist einiges.
Thomas Schwizer
Die Ausführungen der vier Referenten stiessen auf reges Interesse. (Bild: Thomas Schwizer)

Die Ausführungen der vier Referenten stiessen auf reges Interesse. (Bild: Thomas Schwizer)

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@xwundo.ch

Im Zentrum des Interesses stand die geplante Investition von 9,5 Millionen Franken in das Glas­fasernetz als «Datenautobahn» für die Zukunft (W&O am 4. November). Christoph Wirth, Präsident der Betriebskommission Technische Betriebe, zeigte die fünf Etappen auf, in denen Grabs von 2018 bis 2023 erschlossen werden soll.

Die weiter steigende Datenmenge mache leistungsfähigere Übertragungsnetze nötig, sagte Wirth. Das Glasfasernetz soll für 30 bis 40 Jahre ausreichen.

Es wird kein Steuergeld eingesetzt

Die Finanzierung erfolgt nicht durch Steuergelder, sondern wird letztlich durch die CATV-Kunden über die Grundgebühr für den Anschluss getragen. Sie wird um Fr. 2.60 pro Monat auf neu Fr. 19.10 steigen, was gemäss Wirth etwa dem Stand in den umliegenden Gemeinden entspricht. 3 Mio. Franken stehen in einer Vorfinanzierung bereit.

Ein Teil der bestehenden Rohre kann für das Glasfasernetz verwendet werden. In den letzten Jahren sind bei Tiefbauarbeiten gleich Leerrohre verlegt worden, wurde ausgeführt. Jeder Haushalt wird mit vier Glasfasern angeschlossen, von denen vorerst zwei als Reserve frei bleiben.

Wenn Buchs an der Budgetgemeinde 2,9 Mio. Franken für die Glasfasererschliessung zustimmt, wird am 4. März 2018 in Grabs an der Urne über den ­Kredit von 9,5 Mio. Franken abgestimmt. Das Glasfasernetz werde ein Standortvorteil sein, ist Christoph Wirth überzeugt.

Einheitsgemeinde hat sich gut eingespielt

Der Gemeinderat arbeite sehr konstruktiv, sachlich und lösungsorientiert, sagte Gemeindepräsident Niklaus Lippuner nach gut zehn Monaten Amtszeit. Er und Schulratspräsident André Fernandez stellten fest, die neu gebildete Einheitsgemeinde habe sich gut eingespielt. An einer Klausursitzung werde besprochen, wo man noch Prozesse verbessern könne. Der Kauf der historisch wertvollen Liegenschaften Städtli Werdenberg 40 und 41 (Geburtshaus Carl Hilty) durch die Gemeinde Grabs untersteht noch bis 20. November dem fakultativen Referendum. Der Preis liege unter dem Verkehrswert. Wie die Häuser genutzt werden sollen, ist gemäss Lippuner noch nicht bestimmt.

Teamgeist, eine gute Zusammenarbeit und grosse Motivation prägten die ersten zehn Monate des Schulrates, der Schulleiter und aller Beteiligten, sagte Schulratspräsident Fernandez. Unter den aktuellen Projekten der Schule erwähnte er den Erweiterungs- und Sanierungsbedarf des 30-jäh­rigen Oberstufenschulhauses Kirchbünt. Ziel sei eine Realisierung bis in drei oder vier Jahren, damit man dann bereit sei für die absehbar grössere Schülerzahl.

Grabus: 16 000 produktive Arbeitsstunden pro Jahr

Hans Sturzenegger, Präsident der Ortsgemeinde Grabs, zeigte, dass sich die Forstgemeinschaft Grabs – der gemeinsame Forstbetrieb der Ortsgemeinden Grabs, Buchs und Sevelen – in den letzten zehn Jahren bewährt hat. Grabus sei gut verankert, der Betrieb eingespielt, die Arbeitsauslastung sei auch dank öffentlichen Aufträgen sehr gut, Beiträge für die Waldpflege würden die mässigen Holzpreise auffangen. Die Mitarbeitenden leisten 16 000 bis 17 000 produktive Arbeitsstunden pro Jahr, die Mehrzahl für die Waldbewirtschaftung. Er erwähnte als prominente «Baustellen» von Grabus die Holzarbeiten für den neuen Busbahnhof in Buchs und für die Renaturierung des Werdenberger Binnenkanals.

Beim Apéro der Werden­berger Bäuerinnen bestand zum Abschluss Gelegenheit, sich über das Gehörte auszutauschen.

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