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Grabs rechnet mit einem Defizit

Die Bürgerversammlung der Politischen Gemeinde Grabs hat am Mittwoch, 6. April, über die Jahresrechnung 2015, das Budget 2016 sowie den Steuerplan mit Steuerfuss zu befinden.
Hanspeter Thurnherr

GRABS. Während die Jahresrechnung 2015 mit einem Gewinn von 2,8 Mio. Franken deutlich besser abschloss als budgetiert (der W&O berichtete), rechnet das Budget 2016 bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 130 Prozent mit einem Fehlbetrag von 390 000 Franken. Wie im Amtsbericht ausgeführt ist, sind in allen Kontogruppen, ausser «Bildung» und «Kultur und Freizeit» höhere Ausgaben zu verzeichnen. Die höheren Kosten in der «Sozialen Wohlfahrt» fallen bei der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) und bei den regionalen sozialen Diensten an. Beim «Verkehr» lässt das neue Rechnungsmodell (RMSG) den Aufwand für den baulichen Unterhalt von Strassen deutlich ansteigen. Zu höherem Aufwand führt auch der Gewässerunterhalt. Dafür gibt es höher Beiträge beim «Sonderlastenausgleich Schule.»

Steuerfuss soll gleich bleiben

Der Gemeinderat will den Steuerfuss unverändert lassen, weil «eine Reduktion vor dem Hintergrund der generell getrübten Finanzaussichten und den zu erwartenden Veränderungen beim Finanzausgleich und den Anteilen an den Gewinn- und Kapitalsteuern nicht verantwortet werden kann».

Die Finanzplanung für die kommenden Jahre sei besonders schwierig, heisst es im Amtsbericht weiter. Besonders unstet seien in den letzten Jahren die Steuereinnahmen gewesen. Auch im Blick auf die Zukunft seien hier einige Unsicherheiten vorhanden, wie etwa die Auswirkungen der Einwanderungs-Initiative auf die Quellensteuern oder der Unternehmenssteuerreform auf die Gewinn- und Kapitalsteuern.

2015 weniger investiert

In der Investitionsrechnung fällt auf, dass 2015 mit knapp 3,5 Mio. Franken deutlich weniger investiert wurde als die geplanten 7,4 Mio. Franken. Dies weil unter anderem mehrere Strassensanierungen, Kanalisationsbauten und Gewässerverbauungen nicht oder nur teilweise realisiert und grösstenteils auf 2016 verschoben wurden. Für 2016 sind deshalb Investitionen von 5 Mio. Franken vorgesehen. Der grösste Betrag mit 1,13 Mio. Franken ist dabei für die Umlegung und Revitalisierung «Feldbächli» im Zusammenhang mit dem Ersatzbau des «Stütlihus» im Budget eingestellt.

Technische Betriebe im Plus

Auch die Rechnung der Technischen Betriebe schloss 2015 rund 900 000 Franken besser als die budgetierten 1,3 Mio. Franken Ertragsüberschuss ab. Dadurch konnten zusätzliche Beträge abgeschrieben oder ins Sondervermögen eingelegt werden. Das Budget 2016 der Technischen Betriebe rechnet mit einem Ertragsüberschuss von gut 900 000 Franken.

Bürgerversammlung Schulgemeinde und Politische Gemeinde: Mittwoch, 6. April, 20 Uhr, MZH Unterdorf.

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