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GRABS: Nach Hausbrand ist Solidarität und schnelle Hilfe nötig

Neun Personen haben beim Brand des Mehrfamilienhauses an der Dorfstrasse 13 sozusagen ihr ganzes Hab und Gut verloren. Der lokale Hilfsverein WOhWO leistet Soforthilfe und hofft auf Nachahmer.
Tragisches Ereignis: Neun Personen verloren Hab und Gut bei diesem Brand letztes Wochenende an der Grabser Dorfstrasse. (Bild: Saskia Bühler)

Tragisches Ereignis: Neun Personen verloren Hab und Gut bei diesem Brand letztes Wochenende an der Grabser Dorfstrasse. (Bild: Saskia Bühler)

An vergangenen Sonntag ist in Grabs an der Dorfstrasse ein Mehrfamilienhaus in Brand geraten. Der noch nicht genau bezifferte Sachschaden beträgt mehrere Hunderttausend Franken (der W&O berichtete). Durch den Hausbrand haben alle neun in den drei Wohnungen lebenden Personen sämtliches Hab und Gut verloren, das Haus ist für mehrere Monate nicht mehr bewohnbar.

«Für alle Personen musste unverzüglich eine Behausung gesucht werden. Die Gemeinde konnte der Familie zwei leer stehende Wohnungen als Notunterkunft zur Verfügung stellen», so Rico Risch, Leiter des Sozialamtes. Darüber hinaus stelle man, falls nötig, gesammelte Einrichtungsgegenstände zur Verfügung. Sofort ersetzt werden müssten die nötigsten täglichen Utensilien und ein Kleidervorrat. Dafür und für andere Dinge ist man auch auf die Solidarität der Bevölkerung angewiesen.

Mit gutem Beispiel weitere Solidarität erzeugen

Im Sinne einer Soforthilfe hat der in Buchs angesiedelte und in der Region tätige Hilfsverein Werdenberger und Obertoggenburger helfen Werdenbergern und Obertoggenburgern, kurz WOhWO, am Dienstag zustimmend auf ein Gesuch reagiert. Darin bittet das Sozialamt der Gemeinde im Namen der drei vom Brand betroffenen Parteien um Unterstützung.

Der seit 15 Jahren bestehende Hilfsverein hat noch gleichentags 6000 Franken auf das Spendenkonto der Gemeinde (siehe Ende des Artikels) Grabs überwiesen. Je 2000 Franken gehen an die drei Parteien, das entspricht exakt der Obergrenze pro Gesuch, so steht es in den Vereinsstatuten geschrieben. Dazu Armando Bianco, WOhWO-Präsident und seit vielen Jahren Redaktor beim W&O: «Unsere Entscheidungswege sind kurz, die administrativen Hürden tief. So sind wir als Hilfsverein in der Lage, innert 24 Stunden auf Gesuche, in diesem Fall eine klare Notlage, zu reagieren. Der Kern unserer Idee ist, dass wir Spenden in der Region Werdenberg und Obertoggenburg sammeln. Das Geld fliesst dann vollumfänglich, also ohne jegliche Verwaltungskosten oder sonstige Aufwände, zurück an notleidende Menschen in der Region. Wir gehen deshalb gerne mit gutem Beispiel voran und hoffen, dass die Leidtragenden des Brandes noch mehr Solidarität in Grabs und Umgebung erfahren.»

Angebote zur Unterstützung gibt es bereits. «Die Familie hat es in dieser Situation bitter nötig. Und wenn die Hilfe absolut unbürokratisch, schnell und direkt erfolgt, kann man das nur loben», so Rico Risch weiter. Auch Gemeindepräsident Niklaus Lippuner spürt derzeit in seiner Gemeinde Solidarität mit den Betroffenen, welche sehr dankbar seien für die Hilfe in einer so schweren Zeit, wie er gegenüber dem W&O sagt. (ab)

Hinweis

Spendenkonto der Politischen Gemeinde Grabs, Finanzverwaltung, Rubrik «Spende Brand Dorfstrasse 13». Postfinance CH88 0900 0000 9000 4090 1.

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