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GRABS: Luther als spezieller Gast

Der Mitarbeiteranlass der Evangelischen Kirchgemeinde Grabs-Gams stand am Samstagabend ganz im Zeichen des Jubiläums 500 Jahre Reformation.
Hanspeter Thurnherr
Die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde verfolgen die Ausführungen von Waltraud Eggenberger, Luther und Afra. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Die Mitarbeitenden der Kirchgemeinde verfolgen die Ausführungen von Waltraud Eggenberger, Luther und Afra. (Bilder: Hanspeter Thurnherr)

Hanspeter Thurnherr

hanspeter.thurnherr@wundo.ch

Der Abend begann mit einer Andacht in der Kirche. «Dient einander, ein jeder mit der Gabe, die ihr er empfangen habt.» Mit diesem Vers aus dem 1. Petrusbrief verwies Pfarrer John Bachmann auf das Mitarbeiterpotenzial in der Kirchgemeinde. Als er etwas später den Lieblingsvers von Huldrych Zwinggli, «Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid», erläutern wollte, wurde er von Afra (gespielt von Esther Grässli), einer einfachen Frau aus dem Dorf vor 500 Jahren, unterbrochen. Die Frau berichtete, was sich aus der damaligen Reformationsbewegung entwickelt hat. Sie schilderte das Leben und den Glauben einer gewöhnlichen Frau in dieser Zeit und wie sich durch die Ereignisse ihr Leben verändert und eine neue Welt aufgetan hat. Nicht alles sei friedlich verlaufen. Dann fragte sie den Pfarrer, wie es heute stehe und was von den damaligen Ereignissen geblieben sei.

Überraschender Besuch aus dem Jahr 1517

Die Überraschung war dann der Besuch von Martin Luther (Pfarrer Martin Frey). Auch er schilderte, was er mit seinen Thesen erreichen wollte und was daraus wurde. Pfarrer John Bachmann erzählte, dass Grabs stark durch den Pietismus geprägt wurde, der noch heute das praktische Leben mit der Bibel beeinflusse. Konkretes Zeichen, dass die Kirche noch Zukunft habe, seien die Mitarbeitenden. Schliesslich lud Waltraud Eggenberger, Mitglied der Vorsteherschaft, Luther und Afra zum anschliessenden Abendessen und gemütlichen Abend ins Kirchgemeindehaus ein.

Dort begrüsste Karl-Heinz Haedener, Präsident der Kirchenvorsteherschaft (Kivo), die freiwilligen Mitarbeitenden der Kirchgemeinde: «Die Kirche ist ein Ort, wo ihr eure Fähigkeiten entdecken und entfalten könnt.» Dann zählte er auf, in welchen verschiedenen Aufgaben sich diese Mitarbeitenden engagieren. «All das macht die Kirchgemeinde farbiger und lebendiger», so Haedener. Dieser Abend sei eine kleine Anerkennung für dieses Engagement.

Zwischen den einzelnen Gängen des Essens stellte Waltraud Eggenberger den beiden Gästen Luther und Afra den «Schatz der Kirche» – nämlich die Mitarbeitenden – und deren Aufgaben vor, um zu zeigen, wie sich die Kirchgemeinde 500 Jahre später präsentiert und in welchen damals nicht vorstellbaren Funktionen diese Mitarbeitenden heute tätig sind. Pfarrer John Bachmann informierte über die Retraite der Kivo, bei der eine Vision und daraus Leitsätze entwickelt wurden. Diese stehen unter dem Motto: Zusammen glauben, leben, arbeiten und wachsen. Bachmann erläuterte, was damit im Detail gemeint ist. Der Abend wurde angereichert durch vergnügliche Ratespiele.

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