GRABS: Gute Geschäfte und Appenzellermusik

Die Genossenschaft Alterswohnungen Grabs berichtete an ihrer Versammlung über ihre Alterswohnungen. Dank des guten Ergebnisses konnte sie die Mietzinsen senken.

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Eine Appenzeller Familie überraschte mit Musik – aber nicht nur mit einheimischer, sondern auch mit europäischer Musik. (Bild: PD)

Eine Appenzeller Familie überraschte mit Musik – aber nicht nur mit einheimischer, sondern auch mit europäischer Musik. (Bild: PD)

Die Generalversammlung der Genossenschaft Alterswohnungen Grabs (GAG) unter der ­Leitung von Präsident Walter ­Geering begann im Restaurant Schäfli wie jedes Jahr mit einem gemeinsamen Abendessen. Anschliessend berichtete er aus den beiden Häusern der GAG.

Im Haus Reseda waren vier Mieterwechsel zu verzeichnen. Das Durchschnittsalter der Mieterinnen beträgt 86 Jahre, der älteste Mieter ist 93 Jahre alt. Unmittelbar neben der Liegenschaft fliesst ab 2. Mai das bisher eingedolte und jetzt renaturierte Feldbächlein. Sobald der neue Graben schön eingewachsen sein wird, ergibt sich zweifellos eine Aufwertung der Umgebung, hiess es an der Versammlung. Im Untergeschoss steht neu ein Gemeinschaftsraum für Gymnastik, Hobbys und Sitzungen zur Verfügung, in welchem Anfang Jahr auch der traditionelle 3-Königs-Zvieri mit den Mieterinnen abgehalten wurde. Im Berichtsjahr wurden die Dachfenster, deren Wärmedämmung nicht mehr dem Stand der Technik entsprach, ersetzt. Sie dienen neu auch der Beschattung der Dachwohnungen.

Auch im Haus Rose läuft alles bestens, weder Leerstände noch Mietausfälle gaben zu reden. Eine modernste Schliessanlage sorgt für mehr Sicherheit im Haus.

Es entspricht der Philosophie der GAG, die Häuser laufend instand zu halten. Alle erforderlichen Reparaturen werden unverzüglich erledigt, wenn möglich immer durch einheimische Handwerksbetriebe. Mit Stolz wies der Präsident auf den erfreulichen Geschäftserfolg hin und glaubt, dass auch die Genossenschafter sowie die Gemeinde Grabs auf die GAG stolz sein ­dürfen.

Die Genossenschaft durfte in den letzten Jahren immer gute Rechnungsergebnisse erzielen, was ihr erlaubte, Anfang dieses Jahres erneut die Mietzinsen um 5 Prozent zu senken. Aufgrund dieser günstigen Voraussetzungen schlägt die Verwaltung vor, das Genossenschaftskapital weiterhin mit 3 Prozent zu verzinsen.

Nach der Abwicklung des offiziellen Teils erfreute und überraschte eine Appenzeller Familie, bestehend aus Vater und drei Kindern zwischen neun und dreizehn Jahren, nicht nur mit traditioneller Appenzeller Musik, sondern auch mit Cajun, Irish Folk und osteuropäischer Musik. Die Anwesenden zeigten sich beglückt über diese Darbietung und dankten der herzigen musikalischen Familie mit einem riesigen Applaus. (pd)