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GRABS: Für Mut, Offenheit und Vertrauen

Starke Darbietungen durch Nadia Maria Endrizzi und Seline Jetzer, die Ehrung von Freiwilligenarbeit sowie Gedanken von Gemeindepräsident Niklaus Lippuner für das Jahr 2018 prägten die Neujahrsbegrüssung.
Thomas Schwizer
Seline Jetzer sorgte mit sehr hochstehenden Klängen auf der Harfe für eine bezaubernde, gefühlvolle Stimmung. (Bilder: Thomas Schwizer)

Seline Jetzer sorgte mit sehr hochstehenden Klängen auf der Harfe für eine bezaubernde, gefühlvolle Stimmung. (Bilder: Thomas Schwizer)

Thomas Schwizer

thomas.schwizer@wundo.ch

«Gehen wir das neue Jahr miteinander mit viel Freude, grosser Zuversicht und dem nötigen Mut an!» Dieser Wunsch von Gemeindepräsident Niklaus Lippuner prägte am 1. Januar die Neujahrbegrüssung der Gemeinde Grabs.

Die Freude war spürbar bei den beiden jungen Grabserinnen, die mit ihren Auftritten den sehr gut besuchten Anlass im Kirchgemeindehaus zu einem echten Erlebnis machten. Damit bereiteten sie allen Zuhörern zum Jahresauftakt eine echte Freude.

Stimmgewaltig und sehr gefühlvoll

Nadia Maria Endrizzi überzeugte auf der ganzen Linie. Sie zeigte, warum sie Finalistin bei der Castingshow «Die grössten Schweizer Talente» war. Stimmgewaltig meisterte sie auch anspruchsvolle Songs eindrucksvoll, facettenreich zeigte sie sich bei einem eigenen Song, der demnächst auf ihrer neuen CD erscheinen wird.

Auch die junge Harfenspielerin Seline Jetzer stellte ihr hohes Können unter Beweis. Sie meisterte schwierige Stücke bravourös, mit begeisternder Finger- fertigkeit und sehr viel Gefühl.

Niklaus Lippuner zog eine positive persönliche Bilanz seines erstes Präsidialjahres. Speziell erwähnte er die vielen interessanten Begegnungen mit der Grabser Bevölkerung und die hervorragende Unterstützung, die er durch das Verwaltungsteam erfahre. Er lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit im Gemeinderat, wo lösungsorientiert diskutiert und für Grabs entschieden werde.

Wünsche und Hoffnungen für das neue Jahr

Auch das Jahr 2017 sei leider nicht von Frieden geprägt gewesen. Auch Grabs sei von verschiedenen Schicksalsschlägen betroffen gewesen. In diesen Momenten habe er aber festgestellt, dass «wir in Grabs zusammenstehen und miteinander vorwärts gehen». Als einen der vielen schönen Momente im Dorf bezeichnete er die TV-Weihnachtssendung «Happy Day» , in der eine vom Schicksal hart betroffene Grabser Familie mit einem Hausumbau beschenkt wurde.

Fürs neue Jahr 2018 wünscht sich der Gemeindepräsident unter anderem, dass der Kanton St. Gallen auch Randregionen nach seinen Möglichkeiten unterstützt, die Region Werdenberg weiter den partnerschaftlichen Austausch pflegt und «wir in Grabs miteinander die Zukunftsaufgaben mit Offenheit, Ehrlichkeit, gegenseitigem Verständnis und Respekt, Vertrauen und Toleranz in Angriff nehmen».

Insbesondere hofft Niklaus Lippuner, dass man in Grabs 2018 mit dem nötigen Mut für andere Menschen einsteht und ihnen hilft – vor allem solchen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Das geschieht vor allem auch durch aktive Freiwilligenarbeit. Diese wird in Grabs neben vielen anderen auch von den acht Gruppierungen und Organisationen geleistet, die sich für den dritten Prix Benevol beworben haben. Gemeinderätin Katrin Schulthess betonte bei der Preisverleihung, dass deren sehr wertvolle Arbeit meistens nicht in der Öffentlichkeit passiere. Dieses Engagement sei aber unverzichtbar und sehr wichtig für ein solides Funktionieren der Gemeinschaft.

Aufgrund der klaren Kriterien, welche die Stiftung Benevol vorgibt, hat eine Jury aus den Bewerbungen die drei Preisträger erkoren. Ihr Wirken wurde mit einem Preisgeld von der Gemeinde, der Ortsgemeinde und der Grabser Hallengenossenschaft belohnt. Den 1. Rang belegt der Verein Spielraum Lebensraum, für den Jeanette Berger 1200 Franken entgegennahm. Für ihr freiwilliges Wirken kam die katholische Frauengemeinschaft auf Platz 2, Nicole Steriti nahm stellvertretend 800 Franken entgegen. Für die drittplatzierten freiwilligen Helfer Pflege und Hospiz im Werdenberg nahm Erika Beer 500 Franken entgegen. Sie und alle, die Freiwilligenarbeit leisten, wurden mit dem verdienten Applaus belohnt.

Beim Apéro der Werdenberger Bäuerinnen konnte das bereichernde Miteinander zum Jahresauftakt im persönlichen Austausch und mit guten Wünschen für 2018 gepflegt werden.

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