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GRABS: Für mehr Badespass am Voralpsee

Der Gemeinderat Grabs will die Attraktivität des Voralpsees mittels Badesteg und einer Plattform erhöhen. Für den Verein Badesee Grabs ist das keine Alternative zum geplanten Badesee in Dorfnähe.
Ursula Wegstein
Da der Voralpsee besonderes Schwimmvergnügen bietet, möchte der Gemeinderat dort einen Steg und eine Plattform bauen. (Bild: PD)

Da der Voralpsee besonderes Schwimmvergnügen bietet, möchte der Gemeinderat dort einen Steg und eine Plattform bauen. (Bild: PD)

Ursula Wegstein

ursula.wegstein@wundo.ch

Der Voralpsee ist ein Idyll: Eingesäumt von Wäldern und mit den Churfirsten als Kulisse liegt der smaragdgrüne See malerisch auf 1123 Metern Meereshöhe. An heissen Sommertagen bietet er mit Wassertemperaturen bis zu 20 Grad zwischen Kuhglockengebimmel und Grillduft Sommerfrische wie im Bilderbuch. Auch das Baden ist hier erlaubt.

Da der Zugang zum See durch den mit Steinen durchsetzten feinen Schlamm nicht jedermanns Sache ist und zudem beim Betreten des Sees der Boden aufgewirbelt und dadurch das Wasser eingetrübt wird, prüft nun der Gemeinderat Grabs, dort einen Badesteg und eine Plattform zu errichten, um diesen negativen Aspekten entgegenzuwirken (W&O vom 10. März 2018).

Nicht scharenweise neue Badetouristen erwartet

Die Plattform ist vor allem auch zum Ausruhen gedacht, da nicht jeder in der Lage ist, die Länge oder Breite des Voralpsees von knapp 550 Metern beziehungsweise 250 Metern zu schwimmen. «Seitens der Bevölkerung haben wir bis jetzt nur positive Rückmeldungen erhalten. Die Attraktivitätssteigerung wird also offenbar befürwortet», sagt Werner Hefti, Gemeinderatsschreiber von Grabs.

Da die Parkmöglichkeiten am Voralpsee begrenzt sind und man mit dem Auto auch nicht bis an den See fahren kann, sondern einen etwa zehn Minuten langen Weg zu Fuss zu absolvieren hat, geht man in der Gemeinde Grabs nicht davon aus, dass die Errichtung eines Stegs und einer Badeplattform scharenweise neue Badetouristen an den Voralpsee locken wird. Eine Eintrittsgebühr zum Baden ist nicht vorgesehen. Das Aufstellen von zusätzlichen WC-Anlagen oder Umkleidekabinen ist ebenso wenig angedacht und in einem Naturschutzgebiet wie am Voralpsee auch nicht ohne Weiteres möglich. Für den Gemeinderat ist es wichtig, dass der natürliche Charakter des Voralpsees inmitten von Alpweiden und Wäldern erhalten bleibt.

«Soziale Kontrolle funktioniert in Grabs noch»

Auch was den Abfall der Badegäste betrifft, erachtet man den Abfallcontainer beim Kiosk als ausreichend und geht davon aus, dass am See weiterhin keine Petflaschen, Bierdosen oder anderer Müll liegen bleiben werden. «In Grabs funktioniert die soziale Kontrolle noch», sagt der Gemeinderatsschreiber auf Anfrage des W&O.

Die Haftpflicht im Hinblick auf eventuelle Badeunfälle soll noch detailliert geklärt werden. Da es sich bei einem Badesteg um eine Anlage – ähnlich wie bei einem Spielplatz – handelt, soll eine Sicherheitsprüfung durchgeführt und die Anlage abgenommen werden. Notwendige Hinweisschilder sollen nach Auskunft von Ratsschreiber Hefti angebracht werden.

Der Gemeinderat hat für dieses Projekt 30000 Franken ins Budget 2018 eingestellt. Die Bürgerversammlung, die am 4. April 2018 stattfindet, muss diese Ausgabe noch genehmigen. Das Ausbildungszentrum für Zimmerleute in Buchs würde die Holzarbeiten im Herbst mit Lernenden im Rahmen einer Projektarbeit erstellen.

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