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GRABS: Entlastung und Perspektive

Das Hospiz im Werdenberg hat im ersten Betriebsjahr den erwarteten Bedarf abgedeckt. Für die Zukunft braucht es nebst Wissen, Herz und Verstand auch Geld.
Armando Bianco
Das Hospiz im Pflegeheim Grabs ist ein nutzbringendes und geschätztes Angebot. (Bild: Urs Bucher)

Das Hospiz im Pflegeheim Grabs ist ein nutzbringendes und geschätztes Angebot. (Bild: Urs Bucher)

Armando Bianco

armando.bianco@wundo.ch

Im Dezember 2016 wurde in Grabs das erste Hospiz im Kanton St. Gallen in den Räumlichkeiten des Pflegeheims Werdenberg eröffnet. Die Abteilung bietet unheilbar kranken, sterbenden Menschen in ihrer letzten Lebensphase und ihnen nahestehenden Personen Raum, in Würde und Geborgenheit Abschied zu nehmen. «Wir stellen fest, dass es ein nutzbringendes, sehr geschätztes Angebot ist, dessen Aufbau und Betrieb weit über den Kreis der Betroffenen hinaus Zustimmung und Unterstützung findet», lautet das Fazit von Mathias Engler, Gesamtleiter Pflege und Hospiz im Werdenberg.

Mittel gegen die Deckungslücke gefragt

Per Ende Dezember 2017 verzeichnete das Hospiz in Grabs 45 Ein- und 41 Ausstritte. Die Aufenthaltsdauer ist naturgemäss kurz und liegt im Schnitt bei drei Wochen. «Das sind die nackten Zahlen. Dahinter stecken Direktbetroffene und Angehörige, welche Entlastung, Unterstützung, Trost und erste Perspektiven für die Zeit danach erleben.» Mit dem Hospiz wurde eine wichtige Versorgungslücke im Gebiet Ostschweiz und Fürstentum Liechtenstein geschlossen. Mittlerweile gibt es in der Stadt St. Gallen ebenfalls ein Hospiz. Mit der Anzahl von insgesamt zwölf Betten an beiden Orten sieht der Kanton den Bedarf vorerst gedeckt.

Nebst fachlichen und menschlichen Dingen liegt der Fokus derzeit auch auf der Schliessung der Deckungslücke von rund 150000 bis 200000 Franken. Um diese zu schliessen, stehen für Mathias Engler verschiedene Ansätze im Raum.3

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