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GRABS: Eltern in Verantwortung stärken

Die Mütter- und Väterberatung muss heutzutage hohen Ansprüchen gerecht werden, wurde an der HV am Mittwoch betont.

Die Mütter- und Väterberatung stärkt die Eltern in ihrer Verantwortung: Mit diesem Slogan bemüht sich das Beratungsteam der Mütter- und Väterberatung, junge Eltern bei ihrer anspruchsvollen und oft nicht leichten Aufgabe zu unterstützen. Die stets steigenden Ansprüche vieler Eltern, die Hektik des Alltags sowie die Beratung von zahlreichen Eltern aus uns fremden Kulturen erfordern von den Beraterinnen eine sehr grosse Fachkompetenz, Empathie und eine grosse Belastungsfähigkeit in oft komplexen Situationen.

Einen grossen Zuwachs bei Geburten registriert

Anlässlich der Hauptversammlung wies die Präsidentin Elli Kammerer in ihrem ausführlichen Jahresbericht auf Veränderungen hin, wobei Dr. med. Sara Klingenfuss neu im Vorstand Einsitz nimmt und Stefan Theus, Leiter Finanzen der Gemeinde Grabs, das Kassieramt betreut.

Die gesamte Geburtenzahl stieg im Bezirk Werdenberg auf 442 Kinder, was einen Zuwachs von elf Kindern bedeutet. Bemerkenswert ist dabei, dass die Geburtenzahl während der letzten fünf Jahre im Einzugsgebiet um sogar 25 Prozent zunahm. Um den hohen Qualitätsansprüchen gerecht zu werden und die fachliche Kompetenz zu gewährleisten, machte das Beratungsteam Gebrauch von vielen Aus- und Weiterbildungsangeboten. Im laufenden Jahr steht ab April eine eigene Homepage zur Verfügung und als Teilziel wird auch eine Optimierung der Beratungsstelle in Sevelen angestrebt.

Individuelle Beratung auf hohem Niveau

Im Jahresbericht wie auch bei der Powerpoint-Präsentation der Beraterinnen Susanna Guidon, Sonja Schädler und Ramona Vetsch wurden sehr aufschlussreiche Aspekte und Einflüsse unserer immer facettenreicheren Gesellschaft aufgezeigt. Angesichts der vielen Mütter, die nach nur wenigen Wochen wieder eine Teilzeit- und Vollzeitstelle annehmen, werden auch die Beratungszeiten flexibler und Hausbesuche angeboten. Hinzu kommt die grosse Herausforderung, Eltern aus fremden Kulturen unsere Werte zu vermitteln, ihnen die Bedeutung des freien Spiels aufzuzeigen und vielseitige Ideen zu Erlebnissen in unserer ungefährlichen Natur näherzubringen. Einer Mutter beispielsweise, die mehr als ein Jahr ihr neugeborenes Kind während der Flucht zum bestmöglichen Schutz in ihren Armen hielt, fällt es nach der Geburt eines weiteren Kindes bei uns schwer, ihr Kind loszulassen. Das erfolgreich abgelaufene Pilotprojekt zur Unterstützung fremdsprachiger Familien und dem Beizug einer interkulturellen Dolmetscherin stärkte die jungen Mütter auch in Form von Gruppengesprächen in den Bereichen Gesundheit und Entwicklungsförderung bei Vorschulkindern. Mit Einfühlungsvermögen versuchen die Beraterinnen in kompetenter Weise, schrittweise Veränderungen im Bewusstsein der Eltern zu erreichen.

Um diese hochstehenden Ziele zu erreichen, sind die Unterstützungsbeiträge der öffentlichen Hand unentbehrlich. Der Verein freut sich, dass die Behörden im Bezirk die Bedeutung der frühkindlichen Entwicklung als Grundlage für eine positive Lebensentwicklung erkennen und die erforderlichen finanziellen Mittel je nach Bedarf zur Verfügung stellen.

Werner Vetsch

redaktion@wundo.ch

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