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GRABS: «Ein Riesenerfolg für den Verein»

An den Schweizer Meisterschaften in Bonaduz wurden in sechs Kategorien die nationalen Titel vergeben. Die Grabser Truppe Rheintal-Speeders sahnte deren vier ab, der Star der Meisterschaften war Anja Grässli mit drei Starts und ebenso vielen Titeln.
Die Schweizer Meister: Yvonne Niedhart, Anja Grässli, Emanuel Meier (alle Rheintal-Speeders) sowie Stefan Zedi vom Speed Badminton Club Luzern (von links). (Bild: PD)

Die Schweizer Meister: Yvonne Niedhart, Anja Grässli, Emanuel Meier (alle Rheintal-Speeders) sowie Stefan Zedi vom Speed Badminton Club Luzern (von links). (Bild: PD)

Robert Kucera


«Dass wir mit vier von sechs möglichen Schweizer Meisterschaftstiteln aus Bonaduz heimreisen konnten bedeutet mir als Vereinspräsident sehr viel», so die Worte von Emanuel Meier. Er ist sichtlich stolz auf seine Crew. «Wir haben allen bewiesen, was wir können und für was wir zweimal in der Woche trainieren.» Betrachtet man die Titelgewinne im einzelnen, stellen diese keine grosse Überraschung dar. Doch es ist die Summe, die selbst Meier zum Staunen bringt. «Dass es gleich zu vier Titeln gereicht hat, ist grandios.»
Der Präsident war an der Hälfte der Rheintal-Speeders-Triumphen im Feld direkt beteiligt. Mit Anja Grässli siegte er im Mixed Doppel, zusammen mit dem Luzerner Stefan Zedi sicherte er sich den Sieg im Herren Doppel. Dazu kommt Platz eins im Damen Doppel (Yvonne Niedhart zusammen mit Anja Grässli) und auch im Einzel durften die Speeders jubeln: Hier reüssierte Grässli erneut, die mit drei Titeln bei drei Starts zum Star der Meisterschaften avancierte.

Die Doppel-Spezialisten aus Grabs

Was auffällt: Die Doppel-Stärke des Vereins. «Wir haben vor den Schweizer Meisterschaften viel Doppel trainiert», sagt Emanuel Meier. Dies war jedoch nicht eine ausgeklügelte Taktik. Viel mehr liegt dies daran, dass an den meisten Trainingstagen kein Raum für anderes vorhanden ist. «Wir sind ein stark wachsender Verein und auf Grund der Hallenkapazität darauf angewiesen, vermehrt Doppel zu trainieren», erklärt der Präsident. Dies kommt aber allen Aktivspielern zu Gute, die von den Schweizer Meistern lernen und profitieren können. «Wir werden auch in Zukunft ein paar Erfolge im Doppel feiern», ist Meier überzeugt.
Natürlich lässt er nicht unerwähnt, dass am Donnerstagstraining vor den Schweizer Meisterschaften weniger auf Rotation aller Aktiven geachtet wurde, sondern auf gezielte Förderung und Forderung der in Bonaduz antretenden Doppel-Teams. Zum Beispiel hat er bewusst Yvonne Niedhart und Anja Grässli zusammen spielen lassen und vis-à-vis zwei starke Herren aufgestellt. «Gegen starke Gegner lernt man, sich zu verteidigen und Antworten auf diese Schläge zu geben.» Hier bewies er Weitsicht. Denn just mit dieser Taktik hat das Rheintal-Speeders-Frauen-team an den Titelkämpfen im Final agiert. «Wir haben gewusst, dass die Gegnerinnen nicht gut klar kommen mit defensivem Spiel.» Niedhart war im Erfolgsdoppel denn auch die verlässliche Defensivspielerin, während Grässli zum richtigen Zeitpunkt Angriffe lancierte, das gegnerische Doppel unter Druck setzte und zu Fehlern zwang.

Attraktives Spiel zu zeigen ist Pflicht

Doch die Devise der Rheintal-Speeders ist die Offensive. Stets sei man bemüht, den Zuschauern ein attraktives Spiel zu zeigen. «Es heisst Speed-Badminton – also darf auch Geschwindigkeit im Spiel sein», sagt Meier mit schmunzelnder Miene. Auf diese Weise sicherten sich die Grabser die drei anderen Titel. Nach einem schwachen Samstag im Einzel hat sich Emanuel Meier gesteigert und im Verbund mit Grässli und Zedi doch noch zweimal das oberste Siegertreppchen besteigen dürfen. «Der Schlüssel war, dass ich meine Bestform wieder fand.» Doch nicht sich selbst, sondern Anja Grässli will er in den Mittelpunkt setzen: «Mich freut vor allem ihr Einzeltitel extrem.» Hier hat sie nicht nur ihr offensives und defensives Geschick unter Beweis gestellt, sondern auch mentale Stärke an den Tag gelegt. Im Entscheidungssatz lag sie mit 9:2 in Front, verlor darauf hin aber den Faden. Mit 10:11 und 13:14 lag sie im Hintertreffen – doch dann schlug sie mit grosser Überzeugung zwei Angriffsbälle, zwang ihre Gegnerin zu Fehlern. «Ein absolut verdienter Titel», urteilt Meier.

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