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GRABS: Den Grabserberg ins rechte Licht gerückt

Vor 15 Monaten begann am Grabserberg ein einzigartiges Projekt. 14 Fotografen machten sich auf, ihre Eindrücke mit der Kamera einzufangen. Nun ist eine Auswahl ausgestellt.
Reto Neurauter
«Vorweihnacht» (links) von Hans Sturzenegger und «Herbst» von Doris Lippuner sind zwei der 47 ausgestellten Bilder.

«Vorweihnacht» (links) von Hans Sturzenegger und «Herbst» von Doris Lippuner sind zwei der 47 ausgestellten Bilder.

Reto Neurauter

redaktion@wundo.ch

Es sei ein winterlicher Start für das Vorhaben gewesen, so Doris Lippuner, Präsidentin der Sektion zur Ausstellungseröffnung im Tätschhaus am Freitagabend. Auf dem Hochmoor Gamperfin herrschte an diesem 1. Mai des vergangenen Jahres Schneefall und Nebel. Dies aber habe eine fünfköpfige Gruppe nicht davon abgehalten, mit der Suche nach den besten Sujets loszulegen.

Roger Peruzzo aus Sargans ist begeistert und schreibt zu seinen Bildern: «Wir trafen auf eine schöne, ja fast mystische Stimmung.» Veronika Hofner (Grabs) dagegen war ein anderes Mal auf einem kleinen Spaziergang am Grabserberg bei Superwetter unterwegs. Ihre Bilder zeigen dies eindrücklich. Und Silvia Eggenberger (Grabs) schreibt zu ihren Bildern, die im März entstanden sind: «Einfach nur schön, am Berg unterwegs zu sein.»

Neben den bereits Erwähnten sind Bilder von Urs Bärlocher (Grabs), Udo Ingber (Grabs), Heidi Langenegger (Werdenberg), Mario Langenegger (Werdenberg), Silvia Lippuner (Grabs), Mario Mannhart (Grabs), Judith Schibler (Buchs), Max Schifferle (Werdenberg) sowie Regula und Hans Sturzenegger (Grabs) ausgestellt.

Die Art und Weise wie die Protagonisten den Grabserberg sehen und erleben, macht die Vielfalt der Bilder aus. Dem Betrachter seinerseits bleibt so der berühmte Aha-Effekt über das ihm bekannte – oder auch unbekannte – Motiv.

Die Natur ist die beste Künstlerin

«Bis jemand vom Grabserberg sagt, es ist schön, kostet es viel Überwindung», so der Grabserberger Lehrer This Isler an der Vernissage, «und diese Bilder sind schön.» Man sehe nichts Modernes, nichts Hässliches, einfach Idylle pur, «sozusagen schöne Kalenderbilder, die man einen ganzen Monat lang anschauen kann». Als Beispiel nennt Isler ein Bild von Ingber, das einen Morgen am Maienberg zeigt, und «fast archaisch» wirkt. Das Leben von gestern finde hier noch statt, auch wenn die Landwirtschaft sich stark gewandelt habe.

Für Isler zeigen die Bilder, dass die Natur die beste Künstlerin ist, «der Grabserberg ist ein Paradies, auch wenn die Bilder nur Momentaufnahmen sind, die aber durchaus Gefühle freisetzen können.»

Eigener Bildsprache treu geblieben

Anwesend an der Vernissage war auch Zentralpräsident Ralph Haltinner (Bolligen). Man sehe, dass Fotografieren mit Gleichgesinnten einfach mehr Spass mache, als es allein zu tun. «Das Resultat ist beachtenswert und ebenso auffallend auch, dass dennoch alle ihrer eigenen Bildsprache treu geblieben sind», so Haltinner. Er hofft, dass die Sektion mit dieser Ausstellung neuen Schwung bekommt.

Hinweis

Die Ausstellung im Tätschhaus in Grabs (gegenüber Rathaus) ist noch geöffnet am Mittwoch, 25. Oktober, von 14 bis 17 Uhr, am Donnerstag und Freitag, 26. und 27. Oktober, von 17 bis 20 Uhr, und am Samstag und Sonntag, 28. und 29. Oktober, von 13 bis 18 Uhr.

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